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v. Aufbau des Torfmoors,
a. Schichtenbildung.
Frage 12. Lassen sich innerhalb eines Torfprofils (Torfwand)deutlich verschiedene Schichten erkennen,
etwa zu unterst kompakter Moostorf (Laubmoostors!) oderSchilstorf, dann Auftreten von Wollgrasstöcken („Bast") alsfaserige Knäuel und zu oberst Hochmoortorf aus Heidelbeerge-gewächsen, Haidekraut und Torfmoosen (SptwAnsen) bestehend?
Da ein Profil d. h. ein durch Abbau bis aus den Untergrundgeführter senkrechter Schnitt durch das Torfmoor am besten ge-eignet ist, die Lebensgeschichte eines Moores kennen zu lernen(Entstehung, Wechsel der Pflanzenwelt, Ueberlagerung von Flach-moor durch Hochmoor rc.), so müssen wir uns die Bitte erlau-ben, uns Torfproben der verschiedenen Schichten oderHöhenstufen der Gesammtdicke des Moors (vom Untergrund biszur lebenden Pflanzendecke) zu sammeln und einzusenden. For-mat der einzelnen Proben zirka 15 am lang, 8 cm breit, 5 amdick. Wenn immer möglich sammle man solche frisch (nicht ander Sonne getrocknete!t, wickle jede besonders in Papier mitgenauer Angabe der Schicht und des Fundortes mittelst Bleistiftauf zusammengelegter Ettiquette, die man zur Probe legt. AufWunsch versenden wir gerne Kistchen zur Verpackung, obschonjede transportsühige Umhüllung dienen kann.
Frage 13. Ist die unterste Schicht die beste, oder die mittlereoder obere? Gleicht der betreffende Torf getrocknetSchieferkohle?
Blättert er auf, ist er schwarz und schwer? Hat man imVolksmund besondere Namen für verschiedene Torfsorten?
b. Uorlrommen von Lcbertors, Dopplerik, Harzen, Eisen-verbindungen.
Frage 14. Gibt es unmittelbar über der Seekreids oder jedenfallsin den untersten Schichten des Moores eine eigenthümliche,elastische, leb er braune oder graubraune, oft mit Erdegemengte Türssorte (Lebertorf! — Muster!!).