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Grundriss der Mineralogie / entworfen von Joh. Friedr. Gmelin
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26
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sig, ob sie gleich durch Verbindung unter sich,oder mit ander» an sich leichtflüssigen Zusätzenleichter zum Schmelzen gebracht werden können.

§. Zo.

Bitter- Schwer - und Kalkerde brennensich im Feuer los, lösen Schwefel und an-dere Erd-, so wie Pflanzenharze, sich selbst,aber langsamer, als zuvor, in Sauren auf, undschlagen alle Metalle aus ihren Auflösungen nie-der : Vilriolsäure, womit sie sich vereinigt haben,lasten sie im Feuer nicht fahren: Ihre Ver-bindungen mit Salpeter - und Kochsalzsäureschmecken bitter; mit Borax und Phosphorsäurewallen sie vor dem Löthrohre auf.

§. Zi.

DieEittererde ist nach dem Brennen ohneGeschmack und bindende Kraft, und löset sichdann nicht in Wasser aus, bricht aber mit Vi-triolöl oft in Flamme aus: Sonst schlägt sie alleandere Erden aus Säuren nieder, löset sich über-haupt leicht in diesen auf, theilt allen, wenn sieganz damit gesättigt werden, einen bittern Ge-schmack mit, und bildet mit mehreren, vornem-lich aber mit Vitriolsäure, ein Salz, das sichsehr leicht in Wasser auflöset, und an der Luftzerfällt; mit Salpeter und Salzsäure verbindetsie sich nicht so fest, daß sie nicht durch bloßesFeuer wieder davon getrennt werdm könnte; taucht

man