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Grundriss der Mineralogie / entworfen von Joh. Friedr. Gmelin
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159
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§. 2Z7.

Die Buzenwake, die bey IoachimSthalin Böhmen «n geiinger Länge, über 20, zound mehrere Lachrer mächtig vorkommt, undwie Gange, die Gebirgslager durchschneidet,aber von oben nach unken wie ein Keil abnimmt,gehört zwar hieher, aber ist ist theils durch dieseihre Lage, theils dadurch vorzüglich merkwürdig,daß sie nicht nur Glimmerkristallen und Geschiebevon Quarz, Thonschiefer, Granit, vornemlichaber von Porphyr, Gneis und Glimmerschiefervon sehr verschiedener, oft von sehr beträchtlicherGröße, sondern auch ganze Holzstämme (z. B.Sündflulhbaum), die die Natur des Kalksteinshaben, aber mit Erdharz durchdrungen sind, ein-gemengt hat.

Werner chem. Nnnal. I78Y. I. G. izl.f.

§. 2^8.

Auch der Trapp (Schwachstein, Schwarz-stein), der sich vornemlich in den drey nordischenKönigreichen, aber auch inGrvsbrikannien, Frank-reich und Teutschland findet, und daselbst ganzeBerge oder Schichten ausmacht, öfter aber inGangen anderer Berge steht, in der Tiefe nichtselten in vierseitige, selten in fünf- oder drey-seitige Ecksäulen gespalten ist, hat eine dunkele,graue, braune oder schwarze Farbe; er gibteinen grauen Strich, zieht das Wasser stark an,

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