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Grundriss der Mineralogie / entworfen von Joh. Friedr. Gmelin
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317
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- Zl?

Petraglia in Sicilien, am Vesuv und in derSolfakara in Neapel, in den Lagoni in Toskana,in der S6)weiz, vornemlich am S. Gonhard,bey Schladming in Steiermark, bey Krems inOestreich, in Böhmen, Ungarn und Lappland,am häustgsten als weisseS Meel, das aus seinenErzen auswittert, oder von gemeiner Gestalt,selten (z. B. in Milo) als Tropfstein, oder z.B. bey Castel nuovo in Toskana s), in Kristal-len, häufiger (Federalaun) in feinen Fasern,die oft dicht beysammen liegen (Haarsalz,Haar-vitriol , ^slotricbum), selten sternförmig, meistgleichlausen, meistens krumm sind, und oft,wennsie auch anfangs glänzend weiß sind, von demihnen beygemischken Eisenvitriol an der Luft mitVerlust ihres Glanzes gelb werden; so findetman ihn in den Grubengebauden am Niso inSicilien, in den Lagoni in Toskana, bey Al-cannez in Spanien, in den Quecksilbergruben beyIdria in Krain b), bey Göttwig in Oestreichauf Steinkohlen c), bey Neusol in Ungarn ä),bey Whitehaven in England u. a. a. O.

s) 7kka/cnA«r a. a. O.

b) §co/>o/r cie kz'örs^ro lärieoü tentsmin».

Veoec. 1761. 8. S. 68 f.

e) Srütz Adh. der bdhm. Gesellsch. z. S. zrs.

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ö) v. Born Briefe rc. ro. S. 1-7.

§. 4Z9-