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Grundriss der Mineralogie / entworfen von Joh. Friedr. Gmelin
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334
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meinem Salpeter; daher findet man ihn sowohlin mancher europäischen Salpetererde, als imindischen Salpeter.

«) Nauwerk chem. Annal. 1784. r. S. zrq.

§. 466.

Der flammende Salpeter zerfließt an derjust, zeigt den dem Verpuffen aufglühenden Koh-len eine gelbe Flamme, und geht dabey ganz inRauch auf, entzündet sich auch wohl von selbstin stärkerer Hitze ohne Berührung eines glühen-den Körpers, gibt, wenn er mit Kalk geriebenwird, einen starken Geruch nach flüchtigem jau-gensalze von sich, und zeigt, wenn er Kristallen-gestalt annimmt, die Gestalt dünner, beugsamerSpieschen. Man findet ihn zuweilen mit ge-meinem Salpeter zugleich in der Salpetererde.

§. 467.

Die Verbindungen der Salpetersäure mitErden verpuffen nicht, wenn man sie aufglü-hende Kohlen wirft, haben einen sehr bittern,scharfen, nicht kühlenden Geschmack, zerfließenan der Luft, bedürfen sehr weniges Wasser zuihrer Auflösung, und lösen sich auch leicht inWeingeist auf; gießt man zu ihrer Auflösungin Wasser Poktaschenlauge, so wird sie trüb undmilchig, und laßt nach und nach einen weißenSatz zu Boden fallen.

§. 468.