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Grundriss der Mineralogie / entworfen von Joh. Friedr. Gmelin
Entstehung
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336
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3 Z 6

(§. r?8 f.) besteht; es zerfließt nicht an derLuft,mnd schmelzt nicht leicht auf Kohlen, gibtaber doch auf diesen röthlichre Dampfe von sich.§a^e memolr. äs I' Hcä. ro^. äes kcleoc. s ka-rr,. x. 1777. S -433 f-

§. 4?l.

Die Kochsalzsäure hat, wenn sie recht stark ist,einen eigenen stechende» Geruch, und gibt denn,auch bey gelinder Warme, weißgraue Dämpfevon sich, seht die Salpetersäure durch ihren Bey-tritt in Stand, Gold und Platina, auch in ih-rem ganzen Metallglanze, aufzulösen, ändert diehimmelblaue Farbe der Auflösung des Kupfersin Salpetersäure in die grüne, und schlägt Sil-ber aus seinen Auflösungen als einen weißenSah nieder, der wie Wachs im Feuer schmelzt,und, wenn es länger anhält und etwas stärkerwird, ganz in Rauch aufgeht.

H. 472.

Auch diese Kochsalzsäure kommt niein ihrer reinen Gestalt sichtbar vor, aber häu-fig in Verbindung mit andern Stoffen, nichtsowohl mit metallischen Körpern, wiewohl sieauch mit einigen von diesen schon im Schoßeder Natur Verbindungen eingeht, als mitErden und Laugensalzen; diese Verbindun-gen der Kochsalzsäure braußcn stark mit Vi-molöl auf, erhitzen sich damit heftig, und ge-