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Grundriss der Mineralogie / entworfen von Joh. Friedr. Gmelin
Entstehung
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350
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§. 4y6.

Reiner, doch meistens mehr oder wenigermit Kochsalz, Glaubersalz, Eisen - und Kalkerdeverseht, aber weiß findet man das mineralischeLaugellsalz, selten in Kristallen, die denn mei-stens klein find, gewöhnlich, als feine Wolle, dieauf der Oberflache, am häufigsten bey trockenerWitterung, z. B. bey Bilin am Flusse Bila imFrühling-), bey Debrezin in Ungarn, und aufder ganzen Heide bis Szigeth hinunter, den gan-zen Frühling und Sommer, am reinsten, wokein Gras wachst, wenn der Thau fallt, und ehedie Sonne aufgeht b), auswittert, und oft ganzebeträchtliche Strecken, wie Reif oder Schneebekleidet; sonst findet es sich auch inBengalen c),bey Smyrna, Tripoli und sonst (Trona) m Sy-rien 6), auf der russischen und (persisches Salz)persischen Seite des Kaukasus e), in (Kien)Sina t), in einigen Holen bey Schwarzburg inder Schweiz Z), in Egypten, Nubien, am Picin Teneriffa, in Amerika, vornemlich in dermittägigen Hälfte; auch wittert es zuweilen anGebäuden und Mauren aus; so z. B. in einemtiefen Gewölbe der Vestungöwcrke zu Verona b),an mehreren Kirchen- und Kellermauern vonKoppenhagen i), an der Stadtmauer von Er-langen k).

») Reuß Abh. der böhm. Gesellsch. 3. 1737.

S. 64 f. 75 f.

d) l.iuvculsoä» peüe. I,ooäoo.

1755 »