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Grundriss der Mineralogie / entworfen von Joh. Friedr. Gmelin
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391
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inneren Glanz) oder (denn schimmert er innwen-big) oder feinem Korne ist, und sich zuweilen(denn hat er innwendig zuweilen starken Glanz)dem kleinmulchlichken nähert. Zuweilen, z. B.bey Rascdau in Sachsen, hat der Kies spiegelndeFlächen (spiegelichter Schwefelkies), oder (beySchneebevg m Sachsen) würseiichte, oder sechs-seitig pyramidalische Eindrücke auf der Ober-fläche : Zuweilen ist er (z. B. zu Freyberg) vier-seitig, sechsseitig, oder (z. B. in Ungarn) viel-seitig zellicht.

§. §; 6 .

Ost ist der Schwefelkies von gemeiner Ge-stalt, oder hat er die Gestalt organisirker Körperangenommen, deren innere Höhlungen er aus-füllte, oder findet man ihn in platten rundengrößeren (Kieskuchm), oder (Teufelspfennige)kleineren Stücken , oder in mehr oder wenigervollkommenen, halben oder ganzen, größeren(Kiesbälle) oder zusüinmengehäuscen (Kiesro-gen), oder miteinander verwachsenen (Kieslrnu-bkN) kleinen Kugeln, oder nierenförmig, so daß erbald wirklichen Nieren (Kiesnieren), bald Eyern(Bergeyer), bald Früchten (Kiesfrüchte), baldSchwammen (Kiesfchwämme), bald verschie-denen Theilen von Thieren mehr ähnlich sieht;oder trcpfsteinarlig, kegelförmig (Kieskegel),(bey Gersdorfin Sachsen und bey KlauSthol amHarze) röhrenförmig, (bey Freyberg in Sach-Bb 4 sei)