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sings, z lieht in eine dunkelschwarze ändert, undhärter als Kupfer; er lauft sehr bald an der Luftan, ist flüchtiger als alle andere Metalle, undzeigt, wenn er auf Kehlen gestreut wird, einedunkele weißbläulichte Flamme, und einen dickenweißen nach Knoblauch riechenden Dampf; erwird nur von kochender und starker Vitriol- undSalpetersäure angegriffen, und schmelzt mit al-len Metallen zusammen, macht aber die geschmei-dige spröd, die weiche hark, die strenqflüssigeleichtflüssig, die gefärbte weiß, die meiste grau,und kann aus allen durch starkes Feuer abgetrie-ben werden. Sein Kalk (wcisscr Arsenik) istweiß und giftig, nimmt den Glasern ihre Farbe,löst sich in Wasser auf, und besteht großentheilSaus einer eigenen Säure, die noch in weniges(z) brennbares Wesen eingehüllt ist.
1. Hc/ree/s Xongl. 8venkll. Vetenlk. /iaast.
zü. S- 2ZÜ keg.
2. ll'. «jiss. cle »rleuico. opulc. 2 .
S. 272 fsg.
8- 627.
Auch der Arsenik findet sich gediegen, alsKalk, und als Erz; der gediegene gewöhnlichin dick - oder dünn - krummsctialigen abgesonder-ten Stücken (Scherbenkobolt, Schirlkobolt),jn Kalk- Schmer - oder Feldspat, mit Bleiglanzund Arsenikerzen, auch arsenikalischen Silberer-zen , in den Norwegischen Gruben bey Kongs-
berg