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Grundriss der Mineralogie / entworfen von Joh. Friedr. Gmelin
Entstehung
Seite
459
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§. 66g.

Der Magnet ist am gewöhnlichsten eisen-schwarz oder stahlgrau, doch findet man ihn auchvon einer Mittelfarbe zwischen einen hellen Stahl-und Blaulichtgrav, braun oder röchlicht, meistgibt er einen schwarzen, zuweilen aber auch ei-nen rochen Strich; er hat wenig Glanz, unddenn meist nur einen schimmernden, und seltener(;. B. in Schweden) einen faserichten s), oder(in Zweybrücken) einen strahlichten b), als ei-nen dichten unebenen, oder (z. B. bey Sand-swor in Norwegen) einen blätterichten (magne-tischer Eisenglimmer) Bruch.

s) in I.eNrs'8 lviinersllenksbmet. l.

S. 442.

d) Danz chem. Annal. 1735- 2. S. 426.

§. 670.

Meistens hat der Magnet nur genuu'ne Ge-stalt; man findet ihn aber auch z. B. in Hispa-niola und s) mit Kupferkies in Gestellstein ein-gesprengt, in kleinen gedoppelten vierseitigen Py-ramiden ; bey Breitenbrunn hat er die Gestaltsechsseitiger Keile, an welchen zwo Flacheneinander gerade gegenüber breiter, als die übrigefind; die untere Endkante ist schwach zugeschärft,die andere mit vier Flächen so zugespitzt, daßdie zwo dreyseikige auf die zwo breitere Seiten-flächen des Keils, die zwo vierseitige aber ausdie Kanten der vier schmälern ausgesetzt find b).