Band 
Gesammelte mathematische Werke und wissenschaftlicher Nachlass.
Seite
69
JPEG-Download
 

der durch die (.iausssche Reihe i' («, ß, y, x) darstellbaren Functionen. 69

4.

Die so eben gemachte Bemerkung bahnt den \\ eg zu dem Satze,dass in zwei P-functionen mit gleichen Exponenten die denselben Ex-ponenten entsprechenden Bestandteile sich nur durch einen constantenFactor unterscheiden.

In der That, ist 1\ eine Function mit denselben Exponenten wieP, so kann man die fünf Grössen ap, cip, u y , a 7 und a p bei beidengleich annehmen und dann müssen auch die Grössen «'*, ß y , ß/ beibeiden übereinstimmen. Man hat also gleichzeitig:

(P', P'Q = (b) (7V, P?) = (c) (P>', P>")

und

(e) W, IV)

(b) {1\?, P/)

(P,, PV)

folglich

Pr'PS).

Pf ]>S) = Det(c) (P P l

P Ps ) = I )et (b) (P? P, ?

Von diesen drei Ausdrücken bleibt der erste, mit X~ a ~ a multiplicirt,offenbar für x = 0 einiindrig und endlich; ebenso der zweite, mitxP+ifry'+ l multiplicirt, für x = oo, der dritte, mit

(t -x)~r-r' multiplicirt, für x=\, und dasselbe gilt von allen dreiAusdrücken für alle von 0, oc, 1 verschiedenen Werthe von x\ es istdaher

( P P«' P P«) x--' (\x)~r-r'

eine allenthalben stetige und einändrige Function, also eine Constante.Sie ist ferner = 0 für x = oo und muss folglich allenthalben = 0 sein.Hieraus folgt

j,a ]\a

j,u 1>u

ct[i P / -f- r< / /'

iV+«,V l

!>? + «/

ist demnach einwerthig und muss überdies allent

Function

halben endlich, also, w. z. b. ist, constant sein, wenn noch bewiesenwird, dass P" und P nicht zugleich für einen von 0, 1, oo verschie-denen Werth von x verschwinden können.

Zu diesem Ende bemerke man, dass

dx dx