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Bericht über die Ausstellung wissenschaftlicher Apparate im South Kensington Museum zu London 1876 : zugleich vollständiger und beschreibender Katalog der Ausstellung / zusammengestellt von Rudolf Biedermann
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I.-SCHALL-QUELLEN.

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incl.) mit doppelten Hähnen und Tastatur zum Spielen ; nebst Ab-schrift von ein paar darauf vorgetragenen zwei- bis dreistimmigenMelodien. Professor J. J. Oppel, Frankfurt a. M.

Die Glasröhren sind durah Metallansätze stimmbar und bezüglich der Höhe derFlammen verschiebbar; die Grösse der letztem ist durch besondere Hähnchenregulirbar; die akustische Wirkung der Dur- und Moll-Aceorde (bei sorgfältigerStimmung) ist überraschend.

886. Diapason. F. Ernecke, Berlin .

887. Continuirlich wirkendes Diapason. T. Hawksley, London .

888. Satz von Glasröhren, zur Darstellung singender Flammen,mit einem Papierscbieber zur Richtigstellung auf den Grundton jederRöhre.

Prof. F. W. Barrett, Royal College of Science für Irland , Dublin .

889. Satz von Resonanzröhren.

Prof. F. W. Barrett, Royal College of Science für Irland , Dublin .

Zieht man plötzlich oder successive die Schieber auf, so gibt die Resonanz derLuft in der Röhrenreihe die Note der gewöhnlichen Saite.

890. Zweckmässige Schallquelle für Versuche mit em-pfindlichen Flammen. Prof. W. E. Barrett, Dublin .

Dies ist einfach eine laut tickende Taschenuhr, welche in einem wohl ausge-polsterten Kasten mit beweglichem Deckel sich befindet. Der Kasten steht auf einerGleitschiene.

891. Apparat zur Untersuchung der singenden Gasflammen.

Yeates <fe Sons, Dublin .

Hs besteht derselbe aus Glasröhren von gleicher Weite, sowie aus einem Dreh-spiegel, und kann die meisten Erscheinungen der Interferenz, Harmonie, etc.erläutern.

892. Untere Grenzen der Hörbarkeit. Ein Apparat, um

die geringste Anzahl von Schwingungen, die noch einen Schall hervor-bfingen, nachzuweisen. Elliott Brothers, London .

893. Sir Charles Wheatstones Resonanzröhre.

W. Groves, London .

Durch Auf- und Niederbewegen eines Kolbens, wodurch der Resonator verkleinertoder vergrössert wird, kann eine vollständige zwei-Octaven. Tonleiter in aliquotenThülen durch eine Feder hervorgebracht werden, die sonst nur eine Note angebenwürde. Man kann die Tonleiter in dieser Weise ebenso schnell spielen als mit denFingern auf dem Pianoforte. Man setzt die heiler durch Anschlägen mit demZeigefinger der linken Hand in Schwingung und zieht den Kolben mit der rechtenHand.

894. Sir Charles Wheatstones Wechselwirkungs - Instru-

ment, um die Schwingungen gradliniger Drähte entfernt hörbar zumachen. Robert Sabine, London .

895. Ein Satz von fünf Stahlstimmg'abeln, nach einem

neuen System. 7>. Stone, London .