198
GRUPPE 6.-SCHALL.
Verschiedene wissenschaftliche Instrumente zur Darstellung der Erschei-nungen des Schalles, von dem verstorbenen John Henry Gries-bach erfunden und ausgeführt.
994. Monochord , mit einer Vorrichtung, die Schwingungenvon Saiten zu drucken und aufzuzeichnen, um die Anzahl der Schwingungenin einer Secunde zu ermitteln.
995. Phonometer, mit dessen Hülfe die 12 bestimmten gleich-massig temperirten Töne in der Octave hervorgebracht werden.
996. Monochord, die Stellen der Knotenpunkte einer schwingen-den Saite angebend.
997. Monochord, durch welches es möglich wird den 200stenTheil eines Zolles zu messen, ist dazu bestimmt die Zahl der Schwin-gungen zu ermitteln, die von dieser Saitenlänge abhängen.
998. Apparat zur Hervorbringung musikalischer Töne; bestehthauptsächlich aus gezahnten Rädern von verschiedenem Durchmesser,die in Bewegung von einer gegebenen Geschwindigkeit gesetzt werden, undmit deren Zähnen passende Stücke von Kartenpapier in Berührung ge-bracht werden ; diese bringen die Töne der gewöhnlichen Saite hervor.Die Zahl der Zähne in den Rädern entspricht den Schwingungszahlen,welche jene Töne verlangen.
999. Apparat, um die relativen Lagen der Schwingungen zweierSaiten oder Röhren bei der Veränderung der Verhältnisse zu zeigen;man lässt die Saiten zuerst einstimmig tönen; die Verhältnisse werdendann geändert, indem die Höhe der einen Saite geringer gemacht wird,z. B. im Verhältnisse von 81 zu 80, 82 zu 80, oder von irgend anderenZahlen innerhalb der Scala des Apparates.
1000. Satz von Hohrpfeifen mit Blasebälgen versehen ; einigederselben haben zu hohe Töne, um einzeln gehört werden zu können,aber mit einander geben sie den resultirenden Ton.
1001. Grosse Reihe von colorirten Zeichnungen, für Vor-lesungen über den Schall.
1002. Sammlung 1 akustischer Apparate.
Georg Appunn & Söhne, in Hanau , Hessen .
1. Drei akustische Blasetische.
Es sind diese 3 Blasetisohe zur Aufnahme der sämmtliclien folgenden Apparatenöthig.
2. Obertöne-Apparat, bestehend aus 64 Zungentönen, die ersten64 Theiltöne des Grundtons (Grundklangs) C~ 2 = 32 Schwingungen inder Secunde enthaltend.