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Erster Band: Vom Satz.
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Der Kalendersatz.

Die älteren Planetenzeichen.

O Sonne. H Venus . ^ Mars . H Saturn . Neptun .

§ Merkur. Z Erde mit Mond. 2 j_ Jupiter . H Uranus .

Für die in neuerer Zeit entdeckten Planeten, deren Zahl bereits bedeutend ist, hat man

keine besonderen Zeichen eingeführt, sondern sie nach der Reihenfolge ihrer Entdeckung mit in einem

Kreise stehenden Nummern <A bezeichnet und ihnen außerdem einen Namen gegeben.

Von den häufig im Kalender vorkommenden Wortabkürzungen sei nur noch erwähnt:rechtl. oder dir., d. h. rechtläufig oder direct; rückl., rückg., retr., d. h. rückläufig, rückgängig,retrograd. Zur Erklärung diene, daß die Bewegung eines Planeten von West nach Ost recht-läufig, direct, dagegen die von Ost nach West rückläufig, rückgängig, retrograd heißt.

Wegen der übrigen Abkürzungen findet man gewöhnlich in jedem Kalender auf der Seite

vor dem Januar oder nach dem December ein erklärendes Verzeichniß, oder sie sind meist 'so

verständlich gehalten, daß sie keiner Erklärung bedürfen.

Alle diese unbedingt zu jedem gewöhnlichen Kalender (mit Ausnahme der Wandkalender)gehörigen Vor- oder Nachbemerkungen werden meist in tabellarischer Form gegeben, außerdemauch zuweilen die Größe und Umlaufszeit der Sonne und der Planeten, der jüdische Kalenderu. dergl. mehr aufgenommen.

Ist dem Kalendersetzer bestimmt angegeben, welche von diesen Sachen er zur Füllung derbetreffenden Seiten verwenden soll, so hat er zunächst zu überlegen, ob er Petitschrift oder größeredazu nehmen kann. Hat ergedrucktes Manuscript", so läßt sich das leicht berechnen, andernfallshat er sich schon mehr vorzusehen. Auch beim wirklichen Kalendersatz, d. h. beim Satz der

Monatsseiteu, erleichtert dasgedruckte Manuscript" die Arbeit sehr, besonders wenn die Satz-einrichtung und das Format mit der Vorlage möglichst unverändert beibehalten wird. Ist dies

nicht der Fall, so muß der Setzer vorerst, wie bei jedem tabellarischen Satz, die Breite der

einzelnen Colonnen (Felder) genau berechnen und danach seine Eintheilung treffen.

Die Einrichtung der Monatstabellen ist eine so höchst verschiedenartige, daß sich darüberbesondere Vorschriften nicht geben lassen. Die einzelnen Colonnen stehen zumeist in folgenderReihe neben einander: 1. Zahl der Monatstage und Angabe der Wochentage: Sonntag, Montagu. s. W-, oder blos: S., M. rc.; 2. Protestantische Namen der Tage und Feste; 3. KatholischeNamen rc. (in katholischen Ländern steht dagegen der katholische Kalender vor dem protestantischen);4. Lauf des Mondes durch die 12 Himmelszeichen; 5 . Mondesaufgang; 6. Mondesunter-gang; 7 . Sonnenaufgang; 8. Sonnenuntergang; 9 . Tageslänge; io. Nachtlänge; 11. Mond-wechsel, zuweilen mit Witterungsregeln. Letzterer steht in manchen Kalendern auch unterhalbder Tabelle. Außerdem ist 12. der russische Kalender oft in vierter Colonne, oft auch weiterrechts vor dem Mondwechsel eingereiht. Sind ferner 13. Himmelsereignisse u. dergl. mitanzubringen, so stehen dieselben gewöhnlich zwischen Mondeslauf und Mondesaufgang, obwohles zweckmäßiger ist, diese beiden Colonnen nicht von einander zu trennen. Ist die Monats-tabelle auf zwei neben einander stehende Seiten vertheilt, so kommen gewöhnlich die Tabellen über

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