Arabische Zahlzeichen. Muhannued ihn Müsä Alehwarizmi. 625
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Inhalt einer abgestumpften quadratischen Pyramide, deren Grundflächedie Seite 4, die Abstumpfungsfläche die Seite 2 besitzt, während dieHöhe 10 ist, Beachtung gefunden. Die Berechnung selbst kann nachgriechischem Muster geführt sein, wiewohl grade diese Zahlen inkeinem der bekannten herouischeu Beispiele Vorkommen. Auch einindisches Element ist übrigens mit Bestimmtheit in diesem Kapitelnachzuweisen. Die Verliältnisszabl n wird nämlich in dreierlei
Grössen angegeben. Davon w r erde „im praktischen Leben an-gewandt, wiewohl es nicht ganz genau sei; die Geometer besitzen
zwei andere Methoden“, und diese sind die indischen n = j/10 und
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Nun kommt ein letzter wieder ganz verschieden gearteter Ab-schnitt, an Länge ziemlich genau die Hälfte des ganzen Buches aus-machend ’) und dadurch den Beweis liefernd, dass in den Augen desVerfassers hier wohl der Schwerpunkt seiner Aufgabe liegen mochte.Es handelt sich um die ungemein verwickelten um nicht zu sagenverworrenen Bestimmungen über Erbrecht, über Freimachung vonSklaven und dergleichen, welche in dem Koran , dem bürgerlichennicht minder als religiösen Gesetzbuche der Araber, enthalten w'aren,und welche mit ihren sich oft widersprechenden Forderungen nichtselten eine Entscheidung nöthig machten, die von dem Rechte undder Rechnung gleichmässig abwich, weil es untliunlieh schien nurdas Eine zu Gunsten des Anderen zu verletzen. Aufgaben wie jenerömische Erbschaftsfrage von der VVittwe, die nach dem Tode desMannes Zwillinge zur Welt bringt, sind in diesem Abschnitte nichtenthalten, was ja zum Voraus keineswegs sicher war, da möglicher-weise auch diese Doktorfrage einem arabischen Rechtskünstler hättebekannt werden können und dann gewiss seine Sammlung kitzlieherFälle zu bereichern beigetragen haben würde. Aber wenn auch Aelni-liclikeiten und Uebereinstimmungen mit dem römischen Rechte beiden Arabern nachzuweisen sind, ableitbar aus der langen Geltungrömischen Rechtes in Palästina und Syrien , im Erbrecht finden sichkeine Vergleichungspunkte. Es ist ganz unabhängig von fremdenEinflüssen auf ausschliesslich semitischem Boden entstanden, und nurdie hebräische Gesetzgebung, die ebenso wie die arabische auf einealtsemitische gemeinsame Rechtsauffassung zurückreicht, hat hierbeimitgewirkt. 2 ) Dieser Abschnitt der Algebra ist also arabisch durchund durch und ist als Grundlage zahlreicher späterer besondererSchriften zu betrachten, welche geradezu von den Erbtheilungen
’) Mohammed ben Musa, Algebra pag. 86 — 174 . 2 ) Kremerl,
527 — 532 .
Cantok, Geschichte der M&them. 1.
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