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Erster Band. Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1200 n. Chr.
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761
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Abacisten und Algoritlimiker.

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solcher Ueberset-zer war nämlicli ein gewisser Hermanus Alemannus,der unmöglich derselbe sein kann wie der unsrige, da er von Per-sönlichkeiten spricht, die erst dem X111. 8. angehören. In derVorrede zur Uebersetzung der Poetik des Aristoteles insbesonderenennt er den Bischof Robert von Lincoln mit dem dicken Kopfe,Kobertus Grossi capitis Linkolniensis episcopus, welcher 1256 starb,zwei .Jahrhunderte später als der Mönch von Reichenau . Alle dieseGründe zusammengenommen lassen die gerechtesten Zweifel obwalten,ob Hermann der Lahme der arabischen Sprache mächtig war,mächtig gewesen sein kann, und da auf der anderen Seite keinZweifel möglich ist, dass arabische Ausdrücke in seinen Büchernüber das Astrolabium Vorkommen, so ist nur ein Ausweg aus diesemDilemma: dass Hermann jene Bücher unter Benutzung von damalsbereits vorhandenen lateinischen Uebersetzungen arabischer astrono-mischer Schriften anfertigte, denen er jene verketzerten Kunstaus-drücke entnahm. 1 ) Dass es in der That solche Uebersetzungen gab,wenn auch vermiithlich nur in sehr geringer Anzahl, wissen wir.Wir wissen, dass Lupitus von Barcelona ein astronomischesWerk übersetzt, dass Gerbert mich dieser Uebersetzung Verlangengetragen hat (S. 737), und dieses oder ein ähnliches mag HermannsQuelle gewesen sein.

Dem XL 8. gehören noch verschiedene andere Schriftsteller an,welche über den Abacus und verwandte Gegenstände schrieben, oderin ihren Klöstern schreiben oder abschreiben Hessen . 2 ) Zu denen,welche Abschriften aller Art anfertigen Hessen , gehören Wernerund Wilhelm von Strassburg sowie Fulbert von Chartres ,und es ist gar nicht unmöglich, dass unter des Letzteren Einflüssejene Handschrift des Anonymus von Chartres entstand, der wir(S. 500) einige Bemerkungen gewidmet haben. Fulbert von Chartres hat selbst Verse über die Duodecimalbrüche, versus de uneia etpartibus eius, verfasst. 3 ) Als grosse Astronomen' werden genanntEngelbert von Lüttich, Gilbert Maminot von Lisieux ,Odo Btiftsherr von Touruai. Ueber den Abacus schriebenHeriger von Lobbes, einem bei Lüttich gelegenen vielgerühmtenKloster, Helbert von 8t. Hubertus in den Ardennen, Francovon Lüttich , den wir schon (8. 750) als Geometer kennen lernten.Auch Rudolf von Lüttich und llegimbold von Coeln werdenaus der unmittelbar auf Gerbert folgenden Zeit als Mathematikergerühmt.') Viele, ja die meisten Pflanzstätten mathematischer

') Jourdain 1. c. pag. 147: 11 est plus naturcl de croirc qu’il composa sesdeux traites d’apres les traductions qui avaient cours alors, mais qu’il ne fitaucunc Version de l’arabe. *) Math. Keitr. Kulturi. S. S.'J'i. 3 ) Werner, Ger-bert S. 64, Anmerkung 4. ') Ebenda S. 77.