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Zweiter Band. Von 1200-1668. Zweiter Teilband. Von 1550-1668.
Entstehung
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IV

Vorwort.

Die Bemerkungen, beziehungsweise Verbesserungen, welche mirzur Verfügung stehen, mögen nach der Ordnung der Seitenzahlen desBandes erwähnt werden.

S. 89 und häufiger ist von Wilhelm von Mörbeeke die Rede.H. Mansion macht mich darauf aufmerksam, dass die Schreibweiserichtiger Moerbeke lauten dürfte, um die niederdeutsche Aussprache^oe = u) erkennen zu lassen.

S. 90 ist im Anschluss an Libri behauptet, Guglielmo deLunis habe im XIII. Jahrhunderte eine Algebra aus dem Arabischenin das Italienische übersetzt. H. Eneström hat die Unrichtigkeitdieser Behauptung hervorgehoben. In der Bibliotheca mathematica1891 pag. 32 ist nämlich mitgetheilt, dass H. Loria die betreffendeHandschrift (cod. 216 der Nationalbibliothek in Florenz ) verglichenhabe. Die Uebersetzung füllt demnach vier zweispaltige Blätter ingotliiseher Schrift und ist in lateinischer Sprache verfasst. Am Randesollen sich mehrere algebraische Formeln vorfinden. Letztere dürfteneiner etwas späteren Zeit als der Text angehören können. Die Hand-schrift stammt nämlich aus dem XIV. Jahrhunderte.

S. 114 —115 ist von Petrus von Dacien die Rede. Ich ver-danke wieder H. Eneström die schon in der Bibliotheca mathe-matica 1890 pag. 32 durch ihn veröffentlichte Bemerkung, dass derCod. Reg. Suec. Nro. 1452 der Vatikanbibliothek in Rom eine Tabula■magistri Tetri Fhilomenc de Dacia ad inveniendum propositioncmmjusvis numcri enthalte, welche ich dort hätte nennen müssen, lndieser Tabula sind sämmtliche Produkte von 1 mal 1 bis 49 mal 49in Zahlen des Sexagesimalsystems berechnet und ausgedrückt. Damitist zugleich

S. 191 berichtigt; denn Petrus von Dacien ist es demnach undnicht Beldomandi, der die erste Ausdehnung des kleinen zum grossenEinmaleins vornahm.

S. 203 berief ich mich für die Herleitung des Wortes Tollet austavolctta, venetianisch toleta auf Günther, Unterr. Mittela. S. 322 bis323 (Berlin 1887). Ich hätte jener Berufung hinzufügen können, dass,wie Günther selbst 1. c. S. 323 bezeugt, H. E. Gelcich es war, derjene Herleitung zuerst vorschlug. H. Gelcich giebt mir brieflich denTitel eines Aufsatzes an: Süll’ origine dclla Toleta dci Vcncziani,welchen er in der liivista dclla marina mcrcantile (Triest 1884 pag. 227)veröffentlicht habe.

S. 211 bis 212, 271 und 293 ist von dem Ursprünge der Zeichen-f- und — die Rede. Ich war nicht im Stande, einer der in dieserBeziehung ausgesprochenen Vermuthungen vollkommen zuzustimmen.H. C. Le Paige hat neuster Zeit einen Aufsatz: Sur Vorig ine de cer-tains signes d’Operation (Memoire lu ä la seance de la premiere sectionde la Societe scientifique de Bruxelles le 28 janvier 1892) veröffentlicht,