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Dritter Band. Von 1668-1758. Erster Teilband. Von 1668-1726.
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94. Kapitel.

seiner Zeichen und ohne der Xewton’schen Bezeichnung zu gedenken.Bei der Quadratur als Aufgabe der Integralrechnung habe Newtonsehr nützliche Arbeiten vollbracht 1 ). Er habe Reihen angewandt,welche bald in’s Unendliche fortlaufen, bald abbrechen, und in diesemletzteren Falle das Ergebniss in algebraischer Gestalt aufweisen. Dasseien Dinge, über welche seiner Zeit bei Gelegenheit des Berichtesüber das Buch von Clieyne gesprochen worden sei.

Im Ganzen war also der Ton der Besprechung ein sehr wohl-wollender, und der (S. 274) von uns angekündigte Widerspruch gegendie Veröffentlichung als solche wäre ein sehr milder gewesen, wennnicht ein Satz in derselben vorgekommen wäre, dessen schriller Misstondurclurehört werden musste, der Satz, dessen lateinischen Wortlaut

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wir in einer Anmerkung wiedergeben zu müssen glaubten. Newtonwird mit Fabri verglichen, der den Fortschritt der Bewegungenan Stelle der Methode Cavalieri’s setzte. Fabri kannte (.'ava-lieri’s Schriften, kannte sein Verfahren und veränderte es in nicht derRede werthen Nebenumständen. Er hat sich damit nur selbst ge-schadet. Seine Synopsis geometrieu von 1GG9 gehört zu den wenigstbekannten Schriften der damaligen Zeit und würde ohne die Erwäh-nung in dem Satze, von dem wir gerade reden, wohl ganz vergessensein. Und mit diesem Fabri wird Newton verglichen, wird mit ihmdurch den Vergleich auf eine Linie gestellt!

Leibniz hat sich später ausreden wollen. Er hat behauptet, derandere Ausdruck, dessen lateinischer Wortlaut gleichfalls in einer An-merkung mitgetheilt worden ist, schliesse die Annahme aus, dassNewton als blosser Nachahmer mit leichter Veränderung der ge-brauchten Namen und Zeichen habe hingestellt werden wollen. Demist nicht so. Wohl heisst es, Newton benutze Fluxioneu stattder Differenzen und habe sie immer benutzt, aber seit wann?Die Besprechung der Quadratura Curvarum nennt als das Werk, inwelchem Newton von den Fluxioneu einen eleganten Gebrauch ge-macht habe, die Principien und andere später herausgegebene Schriften.Die Principien sind aber von 1G87, Leibnizens Veröffentlichung derDifferenzialrechnung von 1G84. Der unbefangene Leser konnte alsoeinen Gegensatz der beiden Aeusserungen nicht erkennen. Er musstevielmehr in der Vereinigung beider den Sinn finden, welcher, wiewir uns erinnern, in einer brieflichen Aeusserung von Johann Ber-noulli vom August 1G9G ^S. 240) sich abspiegelte, Newton habe erstnach 1G84 und in Folge der aus der Leibnizischen Abhandlung em-pfangenen Anregung seine Fluxionsrechnung erdacht. Wenn Leibniz

G a l)n. Newtono est utilissime laboratum.