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101. Kapitel.
beizugeben; einige wenige grössere Ergänzungen seien am Schlüsseals Zusätze vereinigt. Mit Rücksicht auf diese Erklärung des späterenHerausgebers können wir die Geschichte der Versuche zur Kreis-quadratur zu gelangen von Montucla auch in ihrer ursprünglichenGestalt als ein Meisterwerk bezeichnen, welches heute noch Niemandohne Nutzen zu Rathe ziehen wird, geschweige denn zur Zeit, als esin die Welt hinausging. Das damals erregte Aufsehen war in vollstemMaasse gerechtfertigt.
Abermals früherer Gewohnheit folgend wollen wir nach deneigentlich geschichtlichen Arbeiten die Ausgaben bedeutender matlie-matischer Werke erwähnen, durch welche die Literatur bereichertworden ist. Man kann billigerweise nicht verlangen, dass wir hierinVoltaire’s Elements de la phdosophic de Newton mis d la portee detont le monde von 1738 und seine lleponse aux objections principidrstjwi ont etc fades andre la phdosophie de Newton von 173!) rechnen,welche den Nachweis liefern, mit welcher Unbefangenheit der geist-sprühende Verfasser über Dinge schrieb, die er nicht verstand.
Der erste ernsthaft zu nennende Gelehrte, der sich wiederholtder oft mehr arbeitvollen als dankbaren Mühe unterzog fremdeSchriften herauszugeben, war Gabriel Gramer. Seine erste derartigeThätigkeit widmete er den f) Bänden von Christian von WolfsElementu »tatheseos universae. Es wird behauptet 1 ), Gramer habeschon die Ausgabe von 17132—1741 besorgt. Davon ist indessen inderen Vorrede nicht die leiseste Andeutung zu finden. Die Vorrededer Ausgabe von 1743—177)2 dagegen nennt zwar auch Cramer’sNamen nicht, allein Wolf erklärt dort wenigstens, er habe den inGenf wohnenden Verleger ermahnt, die Correctur durch eine in derMathematik erfahrene Persönlichkeit lesen zu lassen 2 ), und damitdürfte Cramer’s Mitwirkung bestätigt sein. Ganz sichergestellt ist,dass Gramer 1742 die 4 Bände der Werke von Johann Bernoulli mit dessen Einwilligung herausgab, und dass Johann Bernoulli aus-drücklich erklärte, keine andere etwaige Ausgabe anzuerkennen.Gramer hat alle Abhandlungen anderer Schriftsteller, auf welche dievielfach als Streitschriften zu bezeichnenden Arbeiten Johann Ber-noulli’s sich beziehen, mit abdrucken lassen, sodass wir in unseremGeschichtswerke sehr häufig von der Vereinigung der auf den gleichenGegenstand sich beziehenden Untersuchungen, die Cramer’s Verdienstist, Gebrauch machen konnten. Auf die Werke von Johann Bernoulli