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Erster Band.
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c. die mit einer deutlichen Fleischlage versehenen Karpellen bei Boragineen (Fig. 1450, c.),Labiaten (Fig. 1449, c.) und Ochnaeeen (Fig. 1427.), als steinfruchtartige Ka-ryopsen (Laryopsides drnpaccae) eigentlich als steinfruchtähnliche karyopsen-artige K arpellen (Carpclla caryopsidca drupacea) oder auch geradezu als stein-fruchtartige Karpellen (Carpella drupacea). (Vergl. weiter §. 162, Zus . 1 undZus. 4.).

Bemerk. 2. Diese Karpellen, welche Mirbel's Gemeinfrucht (Ooenobinm) (verg.§. 156, Bcm. 5.) ausmachen, will derselbe noch unter dem besondern Namen Klausen Nee's(Krem! Er im es) unterscheiden, und nennt nach der Zahl derselben die Frucht selbst: füufk lau-sig Ooenobiuin quinqueeremum) bei Quassia, Gompliia und Ochna (Fig. 1427.); vierklausig(fjuadrieremum) bei Labiaten und den meisten Boragineen (Fig. 1449, a. Fig. 1450, a.); zwei-f (au fig (Lieremum) bei Cerinlhe (Fig. 1488, a.), wo je zwei zu einem zweifächerigen Karpellzusammengewachsen sind (vergl. Fig. 1488, b. u. d.).

Ausserdem, daß die Zusammensetzung dieser Wörter falsch ist (sie sollen penta-letrs- unddieremum heißen), sind dieselben ganz überflüssig, da es fünf» und vierkarpellige Fruchte(Fructus penta- et tetracarpellati) sind, deren Karpellen bei Ocriutbe zu zweien verwachsen(per bina concreta), bei Heliotropium (Fig. 1310, a. b.), Omphalades (Fig. 1311, a. b.) UndCvnoglossum (Fig. 1431, b.) vermittelst des Fruchtträgers zusammenhängend (cohaerentia),in den übrigen Fällen aber meist getrennt (discreta) sind.

Eben so überflüssig sind die anderwärts von demselben Schriftsteller für diese Karpellen an-genommenen Ausdrücke (8accllus Sacelle) und Carcerulus (Carccrulc) ; ferner Thccidium ( The -ciilion) für die nußartige Karyopse, welche Desvaur wieder irriger Weise als Achaena ( ykhaine )unterscheiden will.

, §. 161 .

Die Flügelfrucht (Samara Gaertn.') ist eine ein- oder armsamige Frucht, mit trockner,lockerer Fruchthülle und dünner, flügelförmiger Einfassung oder mit dergleichen Anhängseln,welche (wie die Karyopse) aus einem freien Fruchtknoten entstanden ist.

Syno n.: kterides Mirb. Ptcridium Desv.

Zusatz 1. Sie besteht bald nur aus einem einsamigen Karpelle (Samara monocar-pellata): wie bei Ulmus (Fig. 1489, a. b.), Hiptage (Fig. 1494.), bald. aus zwei Karpellen(Samara dicarpellata), die entweder innig verbunden bleiben (Samara evalvis s. indehiscens),wie bei Ptelea (Fig. 1490.), oder bei der Reife sich trennen (Samara in carpella dehiscens),wie bei Acer (Fig. 1492.); bald zeigt sie auch nur in der Anlage (im Fruchtknoten) zweiKarpellen und wird bei der Reife durch das Verschwinden des einen Faches einsamig undscheinbar einkarpellig, wie bei Fraxinus (Fig. 1491, a. b.). In seltenen Fällen besteht sieaus drei vollständig ausgebildeten Karpellen (Samara tricarpellata), wie bei Triopteris (Fig.