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Erster Band.
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nur die stark eingeschlagenen Ränder der Bauchnaht, welche beim Aufspringen der Frucht sich nichtvon einander trennen, sondern halb oder ganz verwachsen bleiben und an der entstehenden Spaltevon der inneren Fruchtwand abreißen. Bei diermm (Fig. 1684, b. c. d.), wo die eingeschlagenenRänder nicht so fest auf einander gewachsen sind, trennen sich dieselben auch beim Aufspringen derFrucht und rollen sich auf (c), wodurch den Samen der Austritt gestattet wird.

6. unvollständig- oder halb-zweifächerig (incomplete s. semibiloculares), wenn dieeingeschlagenen Ränder des Karpells nur etwa bis zur Mitte der Fruchthöhle hinein-reichen: Yinca (Fig. 1680, c.); Asclepias syriaca (Fig. 1683);

7. einfächerig (uniloculares), wenn entweder die Ränder wenig eingeschlagen sind und nureinen wulstigen Streifen bilden, wie bei Cynanchum Yincetoxicum (Fig. 1682, a. a, b.und e.), oder wenn sie gar nicht eingeschlagen sind, wie beiXylomelum (Fig. 1679, b.)und Ilakea (1678.) ;

8. einklappig (univalves) in den meisten Fällen;

9. halbzweiklappig (semibivalves): Ilakea Fig. 1678.);

Synon.: pseudo -bivalves R. Br.

10. blattartig (foliacei): Cynanchum, Asclepias, Yinca ;

11. lederig (coriacei): Nerium;

12. holzig (lignosi s. lignei): Banksia (Fig. 1677, a. b.); Xylomelum (Fig. 1679);Hakea (Fig. 1678.).

* Bei Xylomelum ist die Fruchthülle dabei sehr verdickt, (Pericarpium incrassato-Iigneum.)

Bemerk. Die holzigen in einer Längsspalte oder halbzweiklappig aufspringenden Früchte vonRa'alcsis, Xylomelum, Hslcea und andern Proteaceen werden von R. Brown (Prodr. Nov. Roll. I.p. 237 u. f.) zu der Balgkapscl gezählt, mit welcher sie ohne Zweifel am nächsten übereinstimmen,obgleich bei den genannten Pflanzen jede Blüthe nur ein einzelnes Karpell tragt. Auf jeden Fallscheinen die Ausdrücke Halbbalg JVees (Hemigyrus Dest>. Hemigyre ), welche für diese Früchtevorgeschlagen wurden, zu den überflüßigen und entbehrlichen zu gehören.

Zusatz 4. Es versteht sich aus dem Gesagten von selbst, daß man alle in diesem §.betrachteten Formen ganz gut mit Sprengel u. A. in den Beschreibungen ohne Unterschiedals Balgfrüchte (Folliculi) wird bezeichnen können.

§. 168.

Die Steinfrucht (Drupa) ist eine Frucht mit einer einzigen, von einer (deutlicherkennbaren) weichern Mittelhaut umgebenen Steinschale (§.64, No. 3. §, 151, No. 3, *. §. 154, Zus . 4.)

Die innere Fruchthaut ist also hier immer verholzt und zu einer einzigen Steinschale geschlossen, sie magnun dabei ein- oder mehrfächerig, ein- oder mchrsamig seyn. Die mittlere und äußere Fruchthaut bilden zwar«ine weichere, umgebende Lage, welche aber bald dicker und fleischiger, bald dünner und trockner seyn kann.

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