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Erster Band.
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c. in den Nabelstreifen vorlaufend (in raphen äecurrens):Locconis (Fig. 1826, a.),Viola (Fig. 1900);

3. kammförmig (cristaeFormis): Chelidonium (Fig. 1827, a.), Bocconia (Fig. 1826),Sanguinaria (Fig. 1828.);

4. schuppenförmig (squamaeformis) und dabei herzförmig, halbmondförmig biszwei lappig: Oenista purgans (Fig. 1835.), Ulex europaeus (Fig. 1834.);

5. bandförmig (taeniaeformis): Corydalis (Fig. 1825.);

6. schopfartig (comacformis), einem Samenschopfe (§. 174, c. Bemerk. 2 und 3.)ähnelnd: Strelitzia Reginae (Fig. 1830.);

' Dieses Anhängsel, welches auch wegen der Beschaffenheit seiner rothen Haare wergartig(stuppea) genannt wird, ist nicht mit dem wahren Samenschopfe (tz. 174, Nr. 30.) zu verwechseln,da dieser nicht durch den Nabelstrang gebildet wird, sondern aus der Samenhülle entspringt. DasAnhängsel bei Strelitzia hat einen ähnlichen Ursprung mit dem Samenmantel bei der verwandtenGattung lleliconia (Fig. 1831.), so wie mit den wergartigen Haaren des Nabelstrangs bei Caima(Fig. 17610-

7. buchen- oder scheibenförmig (placentiformis): Aristolocliia (Fig. 1832, a. b. c, d.),wobei noch der Umriß näher bezeichnet werden kann, z. B. eyrund: in der ange-führten Figur.

Hier ist eigentlich der Nabelstrang selbst scheibenförmig-verdickt (Funiculus uinbili-calis incrassatus placentiformis).

8. gestreift (striata): Chelidonium (Fig. 1827.);

9. gedreht (tortilis): Corydalis (Fig. 1825 );

Bemerk. 1. Der Same selbst wird in allen genannten Fällen mit einem Anhängselversehen (Lernen appendiculatum) genannt. Bei den dir. 6. angeführten Beispielen nennt Gärt-ner den Nabel anhängselig (llilum appendiculatum) (s. §. 187. I. Nr. 3, **), zählt aberauch noch andere Formen dazu, welche schon zpm Samenmantel gehören.

Bemerk. 2. Unter den Namen Stropbiolum, Caruncula u. s. w. werden mit dem wahrenAnhängsel auch andere wulstige Theile in der Nähe hes Nabels verwechselt, welche schon zu der Sa-menhülle gehören, wie bei Antirrhinum Orontium (Fig. 1833, c.), Euphorbia (Fig. 1887, c.), Ri-cinus (Fig. 1747, a.), Phaseolus (Fig. 1748, B. d.), Sterculia. Diese wulstigen Theile stnd leichtdadurch zu unterscheiden, daß sie mit der äußern Haut der Samenhülle überzogen sind (Fig. 1833, d.),während das aus dem Zellgewebe des Nabelstrangs entsprungene Anhängsel ausserhalb der Samen-häute liegt (Fig. 1827, b.).

s. 177.

Der Samenmantcl oder die Samendecke (Arillus) (§, 66, Nr. 4.) heißt:

1. unvollständig (incompletus), wenn er den Samen nur von unten mehr oder weni-ger weit umgiebt und den obern Theil desselben frei läßt: Polygala (Fig. 1836, a.b.),

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