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Erster Band.
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zeigt aber, daß nach dieser Definition ganz verschiedene Häute als lerts betrachtet werden müßten, indemz. B. bei Leguminoscn (Fig. 1868, A. Fig. 1869 und 1870.) und bei Cucurbita (Fig 1872. Fig. 1873, A.),wo mehr als zwei Häute sich finden, die zweite vom Kern an (in den angef. Fig. mit d. bezeichnet) gewißnicht zur Terta sondern schon zu seiner l)Iembrana interns zu zählen ist. Wo den Samen nur eine einfacheHaut bedeckt, wie bei Xiburnum Tinus (Fig. 1864), da bleibt es schwer zu sagen, ob dieselbe die Testasey, und man sollte hier lieber eine Umschreibung nicht scheuen und angeben, daß eine unvollständige,aus einer einfachen Haut gebildete Samenhülle (Lpermodermia incompleta e tunica simplici for-mata) vorhanden sey.

Bemerk. 3. Ob bei den sogenannten beerenartigen Samen von "Vitis (Fig. 1822.), Punica(Fig. 1824.), Magnolia, Pardanthus u. a. m. (§. 174, d. No. 2.) das zwischen der Samenoberhaut und dermeist harten Samenschale befindliche steischige und saftige Parenchym eine, erst während der Ausbildung desEychens erzeugte Zellenlage, oder ob dasselbe durch Umwandlung der äussern Eyhaut entstanden und demnachschon als zur Samenschale gehörig zu betrachten sey, kann nur durch eine genaue Verfolgung des Gangs derEntwickelung vom Ey bis zum Samen ausgemittelt werden, worüber aber noch zur Zeit keine Beobachtungenvorliegen. Gärtner (a. a. O. p. CXXX1II.) nimmt dieses Parenchym für eine Terta carnosa, kommtaber dabei mit seiner von der Testa gegebenen Definition (s. Bem. 2.) in Widerspruch, weil sie dann we-nigstens die dritte Haut, vom Kern an gezählt, seyn würde. Bet "Vitis (Fig. 1878.) scheint dieses fleischigeParenchym (b), in welchem man unter dem Microscope eine Menge spießiger, bündelweise zusammengehäufterKrystalle erkennt, wirklich die äußere Haut der Samenschale zu bilden, da sie mit der innern holzigen, quer-faserigen Haut (c) verwachsen und mit der ebenfalls aufgewachsenen Oberhaut (a) überkleidet ist, welche letz-tere demnach nicht für einen Samenmantel gelten kann.

§. 181.

Die Kernhaut, (Cuticula nuclei) ist die unter der Samenschale befindliche, den Sa-menkern unmittelbar umschließende Haut, welche aus der Kernhaut des Eychens (§. 146, Zus .4, No. 3, a.) oder aus dieser und dem Keimsack (das. b.) zugleich entstanden ist, einen zLrterenBau und meist eine weiße oder doch nur blasse Farbe besitzt.

Synvn.: Innere Samenhaut (ölembrana interna Gaertn. Rieh., Tunica interna Juss.,Integuraentum interius Link., Nucleanium Tittm., Tegmen et Hilofcrus Mirh. Membraneinterne, Tunit/ue interne, Hilofere.')

Sie bietet an sich keine so große Verschiedenheit dar, als die Samenschale und besitztnur selten eine gesättigte Färbung, z. B. eine braune bei Vitis vinisera und Strychnos Nuxvomica, oder nach innen grüne bei Cucurbita Pepo . Doch kommt sie unter folgenden Modi-ficationen vor:

1. dick (crassa): \icia Faba (Fig. 1869, d. e.) Cicer arietinum (Fig. 1870, d. e.), Lu-pinus pilosus (Fig. 1868, d. e), Cucurbita Pepo (Fig. 1872, d. e.), Cucurbita La-genaria (Fig. 1873, A. d. e.);

2. dünn (tenuis): Convolvulus (Fig. 1874, d.), Staphylea (Fig. 1871, d.), PruuusArmeniaca (Fig. 1860, c. d ), Juglans regia (Fig. 1863, b. c.);

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