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Classis II. Gymnostomi.
Gymnostomum pyriformt Hedw. Fund. Muse. 2. p. 87. tab. 1.fig. 1 — 3. Sehwäg. Suppl. 1. 1. p. 24. Brid. hryol. univ. 1.p. 98. Brjol. germ. 1. p. 144. tab. 10. fig. 11. Web. ct Mohr,p. S. Koehl. germ. 3. p. 39. Roth. germ. 3. p. 121. Hoffin.germ. 2. p. 27. Hook. et Tajl. p. 13. tab. 7. Wahlenb. Fl.Suec. p. 771. Sturm, germ. 2. 8. Funk. Samml. Crjpt. Gew.n. 3. et 82. Moostascli. tab. 4.
Potlia pyriformii Ebrh. Beit. 1. p. 1S8-
liryum pyriforme Ginn. sp. pl. p. 1580. FI. dan. tab. 537.
TJcberall durch ganz Deutschland , an Wiesenrändern, grasigenAnhöhen, Feldrainen u. s. \v., lieht vorzüglich lehmigten Boden,lind gedeiht auf diesem am üppigsten. Die Früchte reifen im Naeh-frühling und zu Anfang des Sommers. ©.
Die Pflanzen wachsen in dicht geschlossenen Haufen zusammen,und bekleiden oft ganze Strecken. Die Stammelten meistens sehrkurz, selten die Höhe einer halben Linie überschreitend, an derBasis zuueilen durch Sprösslinge ästig, mit wenigen zerstreut ste-henden Linien, lanzettlichen Blättern bekleidet. Die obern Blätterrosettartig ausgehreitet zu 4 — 8 beisammen, breit-spatelförmigzugespitzt, gegen die .Spitze zart gesägt, lichtgrün, fast durchschei-nend. Der Nerv stark, dicht unter der Spitze verschwindend. DerFruchtstiel 4" lang, zuweilen länger, lichtrüthlich. Die Büchseanfangs verkehrt eiförmig, zur Reife bimförmig, an der Basiskropfig, im Fruchtstiel verlaufend, anfangs lichtgrün, später oran-genfarben. Der Deckel flach kegelförmig, in einer kurzen pfriem-lichen Spitze gedehnt. Die Haube glockenförmig bauchig, meistensmehrfach geschlitzt, mit einer gleich langen Spitze, lichtgeib.
Im jüngern Zustande, wo die Hauben, die noch nicht zur völligenReife herangerückten Früchte schirmen, hat diese Art, wie auch dievorhergehende, eine auffallende Aehnlichkeit mit der Funaria Mueh/en-lergii, und selbst mit der kleinern Form von F. hygromctrica, undein auffallendes Hinneigen ist dabei nicht zu verkennen. \ 011 Gyntn.fasciculare , womit diese Art oft verwechselt, und deren Affinitätzu einander sehr gross ist, unterscheidet sie sich durch die breitem,sehr zart gesägten Blätter, die ungleich stärkere Büchse, die sichmehr dem verkehrt eiförmigen Umriss nähert; vorzüglich aber durchden kegelförmigen gespitzten Deckel. Sie ist ohnehin die grössteder ganzen Abtheilung, mit breiten flachen Blättern, und da->durch leicht von allen übrigen Arten kenntlich.
**S u 1 c i f o 1 i a ( Gymnostomum).
13. Gymnostomum t e n u e Schrad.
G. caule brevissimo innovationilms lougioribus rainosa,foliis oblongo-lanceolatis obtusis erectis, nervo subexcur-rente, theca obovata oblonga, operculo conico.