Die Schröter.
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gerechten Zahne bewaffnet, und an der Spike in ein Zwcyzack gccndiget. Mau sieht ei-nige Kerbzahnchen zwischen dem Zweyzacke und dem Zahn, und einige unterhalb des Zahns.Der Kopsschild ist niedergebogen, spitzig, mit einer hervorspringenden Quer-Erhöhungnach hinten zu, und eine andere unterbrochene stärker hervortretende nach vornen. DerHalsschild ist eben, schwach gerandet, an der Scire beynahe winklicht, mit einer wenigeingedrückten Längslinie auf der Oberseite. Das Schildchcn ist oben zugerundct. DieFlügeldecken sind glatt, gerandet. . Die Vorderschicnbeine haben einige Scitenzähne, unddie andern haben etliche Dornen. Der seid ist unten schwarz. Die Kinnbacken sindbraunschwarz und die Flügeldecken kastanienbraun. Die rostgelben fcderichten Werkzeugean der Lippe sind die zwey wie Pinsel gestalteten Stücke, Lamellen oder Außcnfortsatze derbeyden Kinnladen, woran dann noch zwey ganz kleine Pinselchen liegen, die aber zu dergespaltenen Lippe gehören.
Das Weibchen ist'kleiner als das Männchen. Die Kinnbacken sind kürzer alsder Kopf; jede hat zwey Zähne gegen die Mitte zu. Der ganze Körper ist schwarz, dieFlügeldecken allein sind schwarzbraun.
Röscl tmd Degeer hielten init Recht ebenfalls diesen für den weiblichen Schrö-ter, obgleich Geoffroy und der Dänische Staatsrath Müller, beyde Schröcer fürverschiedene Arten betrachtete.
In Rücksicht der Größe giebt es Varietäten, welches wahrscheinlich in der über-flüssigen und spärlichen Nahnmg der Larven seinen Grund hat.
Die Larve desselben sieht einem weichen Wurm ähnlich, ist groß; ihr Leib ist bo°giggekrümmt, und aus dreyzehn abgesonderten Ringen zusammengesetzt. Ihr Mund istmit zwey hornigen sehr harten und sehr starken Kinnbacken bewaffnet, womit sie daö Holzzernagt, und es in eine Art von Lohe verwandelt. Ihr Kopf ist hart, schwielig. Siehat sechs schwielige Füße, welche den sechs Füßen des vollkommenen Käfers entsprechen.Hat sie ihr gehöriges Wachsthum erreicht, so verfertigt sie sich in der Masse des Holzessebst eine Zelle oder ein Gehäuse mit der Art von Lohe, wovon so eben gesprochen worden.Dann verwandelt sie sich in die Puppe, und geht erst als Käfer aus ihrem Gehäuse her-vor. Alle Theile des Käfers sieht man schon in der Puppe deutlich entworfen. DerKopf ist gekrümmt und an die Brust gedrückt. Flügel und Flügeldecken sind kurz und nochnicht entwickelt. Die Füße sind an den Leib geleimt. Dieser ist kürzer als bey der Larve,und man kann deutlich die Anzahl der Bauchringe zählen.
Aufenthalt, Fortpflanzung, Feinde, Schaden.
Der Aufenthalt der Larve ist in der Erde, und ihre Nahrung halbvermodertesHolz, besonders von Eichen. — Voin Ey an bis zur völligen Ausbildung des Insektögiebt Rösel, der ihre Naturgeschichte genau beschrieben, sechs Jahre an. Aber die Le-bensdauer im letzten Stand ist kurz.
Die Eyer, welche der weibliche Schröter tief in die Erde legt, sind ziemlich großund blaß. Ihre Zahl ist nach Dct. Muralt gewöhnlich zwanzig.
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