Band 
Erster Theil.
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Die Schröter.

Kennzeichen der Art.

Der glänzend grünlich blaue Schröter, mit hervorstehenden, mondförmigcn Kinn-backen. Der Halsschild ist vorn beynahe ausgcnmdet.

Beschreibung des vollkommenen Insekts.

Er ist fünf Linien lang. Auf den ersten Anblick sieht er einem Laufkäfer ähnlich.Die Fühlhörner sind gebrochen. Das erste Glied ist fast so lang, als alle andere zusam-men genommen, und die vier letztem sind blätterig. Die Kinnbacken sind kürzer als derKopf. Der Halsschild, der den Kopf an Breite übertrift, hat an beyden Seiten einenzurückgeschlagenen Rand. Das kleine Schildchen ist zugerundet. Die Flügeldecken sindfein ledernarbig, d. i. punktirt. Die Unterseite des Körpers, Fühlhörner lind Beine,sind schwarz. Oben ist der ganze Körper blaugrünlich, zuweilen goldgrün, oder auchstahlblau.

Aufenthalt.

In Europa , theils auf moderndem Holz, theils an den jungen, eben aus schla-genden Eichen, im IuniuS.

Dritte Gattung.

Die Kleinkäfer und die mit denselben verwandte Arten.

DermestiSes, Lin*

Sie heißen auch Speckkäfer, Fettkäfer, Hautfresser und Hautkafer. Sie zer-fallen beym Fabricius in mehrere Gattungen.

Gattungskennzeichen.

Die Fühlhörner sind durchblättert; die letzten Glieder bilden einen Keulen-knopf. Der Halsschild ist erhaben rund, und der Kopf unterwärts gebogen.

Die Fabriciusischen Gattungen mit ihren Gattungskennzeichen sind:Der Speckkäfer, 32. Dermestes. Er hat ungleiche und fadenförmige Freßfpitzen,eine gespaltene Kinnlade, eine hornartige, stumpfe und ganze (das ist unverkürzte) Lippe.Die Fühlhörner haben eine durchblätterte Kolbe.