Die Todtengräber.
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Wir haben ihn, weil wir die Linneische Methode beybehalten, 311 den Todtengrä-bcm, Silpha F., zählen müssen; man könnte ihn auch den Kleinkäfern beyzählcn. 2 tmbesten aber hat ihn Fabricius unter seine Gattung der Rindennager geordnet. Er va-ri irt in Ansehung der Größe und erreicht zuweilen drey Linien.
Aufenthalt.
Er lebt unter der Rinde der Eichen und andrer Baume.
Zweyte Familie.
Todtengräber mit einem gcrandcten Halsschild, einem fast halb kugclfocnügen Kör-per, und allzu geräumigen Flügeldecken; F a b r i c i u si sche Kugelkäfer.
Weniger schädlich.
Z. Der kuglige Todtengräber. silpha seminulum l.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Er heißt auch: Roller, rollender Aaskäfer, Samenkorn, samenahnlicher Ku-
Zelkäfer.
.Silpha seminulum,, Lin. 570. g. M ü l l e r 126 . 8.
Sphaeridium seminulum, F a b r. Ent. i. 1. ZZ. 2g.
Silpha seminulum, Forstmann 58. 10.
Sphaeridium semin. Panzerj Fn. 23. t. 2.
Kennzeichen der Art.
§r ist rund, glänzend, angesteckt, schwarz, mit rothem Hinterleibe und Füßen.
Beschreibung des vollkommnen Insekt».
Er ist, nach der Panzerschcn Fauna eine, sonst auch anderthalb Linien lang, von-er Größe eines SaamenkornS. Kopf und Halsfchild find schwarz, aber der Rand desletzten ist auf jeder Seite rothgesäumt, welches an der Abbildung in der Fauna nicht ausge-druckt ist. Die Flügeldecken sind ebenfalls schwarz, nur von der Spitze an bis nicht garzur Mitte des Außenrandes rothgesäumt. Fühlhörner und Füße sind bleichgelb, ob siegleich Fa b r ici us für roth erklärt. Er rollt sich wie das Gürtelthier, wenn er in Furchtgeräth, zusammen. Indem er Kopf, Brust und Hinterleib zusammen beugt, stellt er einglattes, helles Saamenkorn vor, wodurch man getäuscht wird.
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