Band 
Erster Theil.
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Dritter Abschnitt. Erste Ordnung.

Aufenthalt und Schaden. *

Auf dem Faulbaum und besonders auf den Traubenkirschen (Prunus Padus L.)in guten und fruchtbaren Waldungen. Er saugt den Saft der jungen Triebe und Blätteraus, und hinterläßt deren Skelette.

Schrank fand ihn auf Weiden, aber nur halb so groß.

Der Traubenkirschen-Blattkäfer. chrysomela Padi, l in.

' Namen und Schriften.

Flohhähnchen, Flohblattkäfer, schwarzes Vogelkirschhähnchen.

Chrysomela Padi, Lin. Zgg. 14. Müller 169. 14. Fehlt in Fabricius Sebrif-

ten, und soll von Gieb lisch und Degeers Chr. Padiverschieden seyn; dagegen sich doch erinnern läßt, daß De-geers Beschreibung mit Ch. Cerasi und Gl e d i l s chc n sseine mit Ch. Padi zutrift.

Kennzeichen und Beschreibung.

Er ist eyrnnd, schwarz, an der Spitze der Fühlhörner bleyfarben; äußerst klein,nämlich wie ein Floh, oder doch nicht viel größer. Die Flügeldecken sind schwarz und nachhinten zu blaß.

Aufenthalt.

Auf Sauerkirschen und Schlehcndorn, besonders nach Linnd auf der Taubenki»sche, wie der vorhergehende $)♦

8. Der

j) Hier bemerken wir, daß der Saat-Blatt-käfer, oder das Kornähren-Goldhähnchen,Chrs'som. cerealis, Liw. ZZg. 11. 17.Fab. Eilt. 1 . 1. 523. n, 76. Schaff. 1.f. 3. Panzer 44. t. 11. von Forsiun-krautern lebe. Zch zähle ihn also nicht unterdie eigentlichen Forstinsektcn, beschreibe ihnaber doch kurz: Er ist auf der Oberseiteschön rothgolden, mit drey blauen Strei-

fen über den Halsschild, und fünf derglei-chen über die Flügeldecken. Auf der Unter-fläche ist er dunkelviolet. Er legt seine Eyernach Professor Hermanns Bemerkungauf das Spartium scoparium, und ver-muthlich auch auf die Ginster - Arten (Ge-nistae) und ist drey und eine halbe Linie lang.Als Käfer findet er sich im May und ZuliiuSauf den Saatfeldern.