Die Bockkäfer.
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den. Der Hinterleib ist lang. Von dem Männchen sagt noch Fabricius, daß derHalsschild etwas glatter, kappenförmig gerandet und ungedornt ist.
Aufenthalt und Schaden.
Käfer und Larve sind in Nadelhölzern. Die Larve, welche schmutzig weiß ist mitbraunem Kopf und Halsschilde und zwey Zoll lang wird, lebt ohne Zweifel in trocknenTannenbretern, die an Orten wo das Holz nicht gespart werden darf, zur Befriedigungder Gärten gebraucht werden. Daß sie aber das in Windmühlen verbaute Holz angreife,davon finden sich nicht so starke Spuren. Sie findet sich auch in alten anbrüchigen und fau-len Tannen.
2. Der Gerber-Bockkäfer, coriarius, Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Gerber, Gerber-Forstkafcr, ledcrartiger Forstkäfer, lederartiger Bokkäfer, Sä-gen-Holzkäfer, Schuppenhorn.
Cerambyx coriarius, L in. 622. 7. Weibchen. Müller 254. 7.
— — imbricornis , L i n. 622. 5. Männliche Varietät.
— — coriarius, schwarzer oder dunkelgrauer Dorkenrindenkafer. Glrd lisch
Forstwiss. I. 438.
Prionus coriarius, Fab. Ent. 1. 2. 246. n. 15.
— — — Panzer Fn. 9. t. Z.
Rö se l II. Erdkäfer 2. Klasse t. r. 5 . 1. Männchen. 2. Weibchen.
8 c h ä ffe r Icon. 67. f. 3. Männchen — t. 9. f. 1. Weibchen.
Kennzeichen der Art.
Der Käfer hat einen gcrandeten Halsscbild und auf jeder Seite desselben dreyZähne, einen länglichen Körper, zugespitzte Flügeldecken und nach Verhältniß klirre Fühl-hörner. Die Farbe ist rußig.
Die Larve ist weißlich mit einer grünen Rückenlinie und kastanienbraunem Kopf.
Beschreibung dcs vollkommenen und unvollkommncn Znsekts.
Er ist gleichfalls groß, fast anderthalb Zoll lang, ruß - oder pechfarbig, mit mat-tem Glänze. Die Fühlhörner haben beynahe die kange des Körpers. Dre vier Freßspißensind ockergelb. Die Ränder des kurzen, platten und nicht chagrinirten Halsschildes, derauf der Unterseite mit ockergelben Haarchen besetzt ist, sind dreyzähnig. Sowohl die En-den der schwarzen Flügeldecken , die chagrinirt sind und glänzen, als auch die Füße sind dun-kclkastanienbraun. Auf den Flügeldecken laufen einige seicht erhobene Linien nicht ganz bis
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