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Erster Theil.
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235
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Dlc Prachtkäfer. - 235

Kennzeichen der Art.

Er ist grün, gleichbreit, auf jeder Flügeldecke mit einem weißen Punkt und einigenandern am Rand deö Hinterleibes bezeichnet.

Es giebt auch blaue Varietäten.

Beschreibung des vollkommncn Insekts.

Er ist fünf und zwey Drittellinien lang, und seine Flügeldecken besonders vier undeine halbe, und ist gleichbreit und grün, nämlich auf der Oberseite glänzend, und der Un-terseite seidenähnlich. DaS Grüne ändert bald ins Schwärzliche mit Goldglanz, baldinö Sattdunkelgrüne, bald gar ins Blaue. Auf jeder zugerundeten und gegen die Spikehin sägezähnigcn Flügeldecke ficht nahe an der Rath ein weißer Punkt. Sechs andre weißePunkte sind auf der Ober- und Unterfläche am Rand des Hinterleibes, nicht der Flügel-decken, nämlich drey auf der obern und drey auf der untern. Da die Decken nicht genaudie ganze Breite des Hinterleibes einnehmen, so fallen sowohl die obern als die unternPunkte ins Auge. Alle diese Punkte bestehen aus feinem Haarsilze, wovon an dem übri-gen Insekte weiter keine Spur ist. Nicht nur die Farbe des Insekts, sondern auch dieZahl der Randpunkte ist veränderlich.

Aufenthalt.

Im Julius auf den jungen Schößlingen der Eiche.

Sechzehnte Gattung.

Die Schattenküfer, lenodriones, Lin.

Sie heißen auch: Mehlkäfer, Schlupfkäfcr.

Gattungskennzetchen nach Linne.

Die Fühlhörner gleichen einer Perlenschnur oder Reihe von Knötchen. DerHalsschild ist erhaben und gesäumt; der Kopf ragt hervor; der Körper ist länglichund die Flü gelde cken etwas steif. Nicht alle haben Flügel.

Die mit dreyzehn Gelenken, ein Paar Fühlhörnern und einer Kinnlade versehenenLarven, leben wie die Käser in dumpfigen Winkeln und im Auskehricht, viele in Mehlund andern Küchensachen, in Mühlen und Beckcrhäusern.

Von dieser Gattung zahlen wir eine Art zu den Forstinsekten, welche aber zu denF a b r i c i u s i s ch e n Kneipkäfern gehört.

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