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Die Falter. Erste Horde. Dritte Familie.
Am besten thut der Landmann, die Raupe in ihrem Gewebe mit einer doppelten Lei«ter aufzusuchen, die Zweige abzuschneiden, woran sie sitzen und zu verbrennen, weil dieRaupenscheere oft die Zweige ruinirt. Die abgenommenen Nester werden alsdann in Töpfegethan; dann zündet man von dürrem Reißig ein Feuer an, und verbrennt sie.
3) Das Auf - und Absuchen der Raupen und Puppen im Mai und Junius,um sie zu zertreten oder auf andere Art zu zerquetschen. Kann man sie nicht mit den Hän«den erreichen, so bindet man an eine Stange ein Messer, oder ein, wie ein Meisel gestalte«teö, Eisen und durchschneidet sie am Zweige»
4) Im Junius und Julius können die Schulkinder an Hecken, am Klee und anandern Blumen eine große Anzahl Schmetterlinge fangen und tödten. In großer Mengesihen sie an den Pfühen und mit einem Schlag, der durch eine belaubte Ruthe geschehenkann, wird oft ein ganzer Schwärm vernichtet. Wo keine Pfützen sind, muß manwelche durch hingegossenes Wasser machen, um sie herbey zu locken. Sonderbar ist, daßwo Tvdtgeschlagene an solchen Platzen liegen, die übrigen desto häufiger herbey kommen,an ihren getödteten Schwestern saugen, und so wieder ihren Tod finden *).
Drille Familie.
Seitenstreiferaupen. Gelbe Falter; gelbe Danaiden.
Diese Raupen sind ebenfalls lang, fast durchgehends gleich dick, mit so kurzenHaaren besetzt, daß sie nackt zu seyn scheinen, auf dem Rücken matt- oder dunkelgrün ohneMittelstreif, auf der untern Hälfte des Leibes bleich und an den Seiten mit einem gelblichenStreife bezeichnet. Sie verwandeln sich in eine vornen einspihige, in der Mitte schnei»big-gewölbte Puppe, die mit fest angesponnenem Hinterleibe in einem schlaff gespanntenFaden um die Mitte, fast wagerecht hangt, oder doch nur halb aufrecht steht. Die Fal»ter ruhen auf sechs Füßen, sind fast einfarbig gelb, haben auf dem Mittelraumder Hinkerflügel oben ein oraniengelbes, unten ein silberweißes, braun eingefaßtes Au-genfleckchen.
Erste Linie. Mit zugespitzten Flügeln.
Weniger schädlich.
z. Der Kreuzdornfalter. Papilio Rhamni L.
Namen, Schriften und Nachweifung der Abbildung.
Gelbes Blatt, Apfelblatt, Citronenvogel, Citronenschmetterling, Citronenpapil-lon, Wegedornstagfalter''").
Pap. rhamni Lin. 765. 106. Müller;y4> is6.
— — Wiener Vz. 164. n. i.
— — Fab. Entom. III. 1. an. n. 661.
Pap.
*) Man hat nicht nöthig die Kinder sehr anzu-feuern, um diese Jnsect'n zu vernickle», ambesten aber thun dock Stadträrhe und Ge-meinden, wenn sie den ärmern die Raupen,Puppen und Schmetterlinge bezahlen und ent-
weder für iooo Stück 3 Pf. ober i Rr. oderfür ein gewisses Gemäß einen bestimmtenSammlerlohn geben.
**) Fliegendes Blatt, ganz gelber Tagvogel,gelber Faulbaumvogel.