Band 
Zweyter Theil.
Seite
328
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Z 28

Die Falter. Zweyte Horde. Zweyte Familie.

der Oberseite. Beyde sind weißgesanmt, und führen auf der gelben Unterseite nahe am Vor«derrand ein klein braunes, weißgerandetes Queer. Comma in der Mitte, und näher amHinterrande noch einen größern Oureerfleck mir einem weißen Strich. Die gelben Hinter«flüget haben eine rothgelbe, von schwarzen und weißen Linien begränzte Binde.

Die Raupe ist ziemlich dickleibig, obgleich nicht so erhoben, als die Hochschild«raupen, doch oben etwas gewölbt und unten platt, mir erhobenen gelben Rücken- und Sei«tenstreifen, auch weißen schrägen O.ueerstrichen. Kopf und Füße sind ganz versteckt. Sieüberwintert im Ey, und verpuppt sich im Julius.

Die Puppe, die sich auf der untern Blattseite aufzuhängen pflegt, ist ohne Fle«cken und Spitzen, glatt, stumpf, rund, von Farbe braun mit schwachen helleren Streifen»Die Puppenruhe dauert nach hiesigen Beobachtungen 3 bis 4 Wochen.

Aufenthalt. Der Falter fliegt im August, und zuweilen noch im September,in Garten und Wäldern, jährlich einmal, obgleich Brahm im Jnfecten-Calendcr S.233. an zwey Generationen glaubt. Die Raupe nährt sich im May und Junius auf Kir-schen, Pflaumen, Zwetschchen, Pfirschen, Schlehen; äußerst selten aber aufBirken, und liebt die magern Blatter mehr, alö die saftigem.

19. Der Eichensalter. Papilio Quercus L.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Bkauschwanz, kleiner ^lauschiller, kleiner Changeant.

Papilio Quercus, Ein. 788". 222. Müller. 623. 222.

— — Wiener Verz. 186.

— — Syste m. Beschreibung. 221. 130.

— — Bvrkhaus. I. 136. 3,

— ^ *— Gleditsch l. 510.

Hesperia Quercus Fair. Entom. III. 1. 278. 72.

— — Panzeri Fn. 21. t. 21. Männchen.

Papilio — Esper I. k. 19. f. 2. mit Raupe.

916 fei I. 2. Classe r. 9. 6--. 4. Männchen. Aber die Raupe gehört nicht dazu.

Schäfferi Icon. tah. 1^8. fig. 4. 9.

Naturforsch. XIV. tab. 2. fig. 5. 6 . Weibchen und Raupe.

Kennzeichen der Art. Falter. Alle Flügel sind oben schwarzbraun, un-ken aschgrau mir einem weißen Queerstreif; an der Schmanzspitze der Hinkerflügel stehenzwey kleine rothgelbe augige Flecken. Der männliche Falter hat aber von der Wurzel derVorderflügel an einen starken, hellblauen schillernden Fleck; der weibliche schillert aufder ganzen Oberflache, aber nur schwach und dunkler.

Raupe. Sehr flach und breit, sammethaarig und braungrau mit einer Reihe er-habner dreyeckiger Flecken über dem Rücken.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnfectS.Der männliche Falter mit dem hochblauen großen Schillerfleck mißt 15 und der weiblichemattblau schillernde, dessen Grundfarbe, wenn das Licht darauf fällt, fck'wa; zbraun ist,mißt Linie, so daß jeder Vorderflügel 7 bis 8 Linien Lange hak. Beyde sind obenfchwarzbraun, und unten ichön aschgrau, so daß durch alle Fing ! unten eiri weißer etwasdunkel gesäumter Qneerstreifen läuft. Noch näher am Hinterrande zieht sich eine verlerne,

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