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Die Schwärmer. Erste Familie.
ErsteFamilie.
Spißkopfraupen. Zackenflügelige Schwärmer.
Sie heißen auch Phalänenartige Schwärmer, und die Raupen haben einHorn auf dem Hinterleib, einen oben zugespitzten, fast dreyeckigen Kopf, eine bloße,aber geriefelte Haut, und bleichqelbe Queerstriche an den Seiten. Die Verwandlunggeschieht- unter der Erde ohne Gewebe. Die Schwärmer haben eine sehr kurze zwey.theilige Zunge und ausgezackte Flügel.
Sie sind weniger schädlich.
i. Der W e i d e nscb wä r me r. Sphinx oeellata, Lin,
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung..
Nachtpfauenaug, Abendpfauenaua, Glanzauge, Halbes Pfauenaug, Schnurrboch.
Lphlnx oeellata Lin. 79g. 1: Müller 6z;. 1.
— — Wiener Vz. 41. n. 1.
— — Fab. Entom. III. 1. 355. 1.
J — — D 0 rkh 0 tts. Tl. 104. n. 1.
— — ©le&ttsd) Forstwissens. II. 47. n. i».
— — Na» Fsrstwtsscnß 28V S. 6sio.
— - Etper li- tab. 1. mit Raupe.
Rösei 7 - Nachtvöae! 1. Classe, tab. 1. mit Raupe.
Sulzers Kennzeichen t. 15. f. 89. Schaff, Icon. 99. fig. §.
Kennzeichen der Art. Schwärmer. Eckflügelig, mit einem violette«Auge auf den rosenrokhen Hinterstügeln. Nur die Fühlhörner des Männchens find starkgekerbt oder sqgezähnig.
Raupe. Einsam lebend, geschwänzt, chagrinirt und blaulichgrün; mit weißen,schrägen Seitenstreisen und gelben Augenpuncten.
. Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Dieser eckflügelige Schwärmer mißt von einer Flügelspitze zur andern 34 Zoll, jeder Vor»derflugkl hat i Zoll 8 Linien ränge. Diese Vcrderflügel sind oben röthlichgrau mit brau.neu, wolkigen und wellenförmigen Zeichnungen. Jeder rosenrothe Hinterflügel prangt mitSchwanzwinkel mit einem großen, violetten Auge. Alle Flügel sind unien braungrau undhell bandirt, doch ist die innere Hälfte der vordern rosenrorh. Die Spiralzunge ist sehrklein; der Brustrücken und Hinterleib sind wie die Flügel gefärbt; ersterer hak oben einsammetbraunes Viereck. Das Weibchen unterscheidet sich nicht nur durch den dicken, undvon Farbe schwächer braunen Hinterleib, sondern auch vorzüglich durch die Fühlhörner.Diese sind beym männlichen Schwärmer dieser Art und die folgenden: (Quercu?, Tiliae,Populi, Pinastri, Ligustri unb Fuciformis, wie ich (Scharfen berg) bereits inScriba Journal S. 2z; angegeben habe, sehr deutlich gekerbt, und sägezähnig, beymweiblichen aber unmerktich. oder gar nicht gekerbt.
Diese Art sitzt bey Tage still und träge, so daß sie sich leicht ohne Netz sammelnläßt, eben so wie der Windenschwärmer, Sphinx convolvuli Lin., der im Jahr t??;.bey Eisenach erst im May, hernach zu Ende deö Augusts so häusig aus dem Markte und
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