386 Erste Horde der Phalänen, die Splnner. Sechste Familie.
lich, nämlich im Anfange des Aprils, schon das Ey verlassen, und weil sie dann schonbald im Juniuö Schmetterlinge werden, die Eltern von den später im Herbste erscheinen-den Raupen seyn. Hiermit stimnst auch Borkhausens Wahrnehmung überein, dasses zuweilen überwinterte Puppen gebe.
Das Weibchen legt gewöhnlich zoo Eyer, wiewohl Kleemann auch einstmalen400 gezahlt hat, in Klumpen, da sich denn die Jungen nach dem Auökriechen im Aprilund May bald zerstreuen.
25. Der Zwetfchchensplnner. k 1 ia 1 äenaLorrld^x 6 c>noÜlAttiL, Lin,
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Eckflcck', eckfleckichter Spinner, Pommeranzenvögelchen (bey Gladbach).
kbalsena Bombyx Gonosiigma Lin. 826. 57. Müller 670. 57.
— — — WienerVz. 55.6.
Bombyx ^ — Fab. I\nt. LLs. 1. 477. n. 217. x
Pbal. Bomb. — $8 0 r f I>a uf. 1 IT. 329. 124.
— — — E sp e r III. r. ;6. t. ü — io. mit Raupe.
Rösel I. 2. Cl. Nachtvögel. t. 40. mir Raupe.
Kennzeichen der Art. Männchen. Die Flügel liegen über einander;die vorder« sind glänzend, schwarzbraun, ins Ockergelbe fallend, mn 2 einander gegenüberliegenden weißen Makel« von ungleicher Gestalt und Größe.
Weibchen. Der flügellose Körper ist schwärzlich aschgrau behaart; daö Uebrigewie bey dem vorhergehenden.
Raupe. Schwarz, und pommcranzengelb gestreift, mit 8 gelben Rückenbürsten,zwey schwarzen Haarpinseln am Kopfe, und einem solchen am Aster.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnseckS»Der männliche Spinner mißt in der Flügelausbreüung 15 bis 16 Linien, jeder Vorderflü-gel in die Lange 7 Linien. Seine glänzenden, schwarzbraunen, ins Ockergelbe fallendenDorderfiügel haben 2 gegen einander überliegende, weiße, ungleiche Flecken. Der an derSpitze oder dem Vorderwinkel in einem kastanienbraunen Grunde stehende kleine Fleck istrund, der am Innen- oder Schwanzwinkel besindliche größere aber dreyeckig; zwischenbeyden zieht sich bald eine Schattenlinie, bald eine weiße Pmwtenlinie, und gegen die War«zei eine oft undeutliche, schwarz einoesaßte, mit hellem Rand beoranzte, rothbraune Ma-kel. Die Hinterflügel sind glänzend und dunkelbraun auf beyden Seiten. Auf der Unter-seite haben die vorder», welche da hellbraun sind, an der Spitze einen weißen Fleck undschwarze Schattirung. Alles Uebrige am ganzen Jnsecr ist dunkelbraun, und die Füllhör-ner gelbbraun und gefiedert.
Das Weibchen gleicht dem Weibchen des nächstvorhergehenden, ist eben so trä-ge, eben so ungestaltet, so schön auch die an der Seite mir einer gelben Warzenlinie be-zeichnete, garnicht, wie Fabricius unrichtig anqiebt, gesellig lebende Bürstenraupeist, bey welcher man entweder das Schwarze oder das Pommeranzgeloe zur Grundfarbe an-nehmen kann; im letzter» Falle sind die Längsstreisin schwarz. Von den 8 gelblichen Rü-cken«