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Zweyter Theil.
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Erste Horde der Phalanen, die Spinner. Dreizehnte Familie.

nem langen, mit Erdkörnern vermengten Gewebe. Die Spinner sind zungenloö, ha«ben ungemein kurze, ein wenig gezähnte Fühlhörner, einen fast nackten Leib, spitzig zulau«sende schmale Flügel. Das Weibchen ist immer von Farbe trüber als das Männchen.

Sie heißen bey Herrn Fabricius: Schmalflügler, Hepialus, und bey HerrnEsperr Flicgenphalänen; bey ersterem machen sie sehr schicklich eine eigene Gattung aus.

Weniger schädlich.

5 3, Der Eichstrauchspinner. Phalaena Bombyx Hamma, Vien, Noctua

Sylvina, Lin.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Waldeule, gelbe, winklichtgestreifte Fliegenphaläne.

Phalaena Bombyx Hamma Wiener Vz. 6i. 2 . Weibchen.

— ^oclua Sylvina I,in. 834 - 87 . Müller 68 o. 87.

Hepialu, 6rux Fab. Ent. III. 2. 7. n. 7. Weibchen?

— angulatus Fab. Spec. ins. II. append. 506, Männchen»

Phal. Bomb. Sylvina Dorkhaus. III. r;z. n. 42.

— — — Drahm Ins. II. 479. 341.

— — Hamma Füesl» neues Magazin II. 211.

— I§oct. Sylvina, Crux und Angulum, in Devillers Entomologia

Linneana .

• — — — Espert Eulen t. 8r. Bg. 2—4.

Kennzeichen der Art. Männchen. Die Flügel sind so wie der ganzeKörper gelb mit röthlichbrauner Mischung; die vordern führen 4 weiße, mehrentheils wink«lichte Linien, davon die erste und dritte sehr winklicht, die zweyte eine Langslinie am In«nenrande, und die vierte eine blasse Queerlinie am Hinterrande ist; die zweyte und viertesind schwarz begranzt.

Weibchen. Körper und Flügel sind braunlichaschgrau, mit eben solchen Linien,nur trüber.

Raupe. Mit einem schwarzen Kopfe; einem breiten schwarzsammetnen Rücken,streife; und an den Seiten mit einer sammetschwarzen Linie, zwischen zwey goldgelben, undan der Bauchseite mit einem breiten schwarzgrauen Streife bezeichnet. Der mittlere Sam-metstreif führt a Längsreihen, und jeder schwarzgraue Streif eine LängSreihe von gelbenHaarknöpfchen.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Der Spinner ist von unbeständiger Größe, gewöhnlich von 1 Zoll a Linien jn derFlügelausbreitung. Die Flügel sind so wie das ganze Jnsect männlichen Geschlechts gelb,mit röthlichbrauner Mischung. Von den 4 Linien der Vorderflügel fehlen zuweilen die ersteund die letzte. Die erste steht nicht an der Wurzel, sondern in der Mitte, und krümmt sichwinklicht nach dem Vorderrande zu. Die zweyte, die am untern Theile ästig ist, läuftvon der Wurzel aus am Jnnenrande hin. Die dritte fangt von der Flügelspitze an, undendigt sich entweder bey der zweyten Linie, wodurch ein Winkel entsteht, oder auch bey derersten; zuweilen ist sie mit keiner verbunden. Die vierte berührt weder den Vorder- noch den

Innen-