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Erste Horde der Phalänen, die Spinner. Sechzehnte Familie.
Phalaena Bombyx Arzeatina Wiener Vz. 61.2. t. 1.a. k.2. Raupe. t. l.G.
Bombyx — F a b. Ent. III. 1. 441. 151.
Phal. Bomb. — Borkhaus. III. 40^. i<;i.
— — — Sfper III. t. 53. f. t. 2. mit Staupe.
— — — Panzert Fna. 2. t. 13. aber bleich.
Kennzeichen der Art. Spinner. Kammrückig, mir dachigen Flügeln;davon die gezähnten und olivengrünen vordem drey Silbermakeln und drcy Silberpunctehaben. Beym Männchen, das einen Haarschopf am After hat, smd die rostfarbigen Fühl-hörner schwach gekämmt.
Raupe. Nackt und rokhbraun, mit Weiß gemischt; der 4. 10. und n. Ringhaben Erhöhungen oder Wülste.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Der Spinner mißt, der Flügelausbreitung nach, einen Zoll und 2 bis ; Linien, in wel-chem Falle jeder am Jnnenrande mit einem Haarzahne besetzter, olivengrüner Vorderflüqek8L Linien Länge hat, und eine Queerreihe schattiger Flecken zeigt. Am Jnnenrande befin-det sich eine hochoranienfarbige Makel, und daneben drey Silbermakeln und drey Silber-puncte. Die Hinterflügel sind so, wie die Unterseite, der Hinterleib und die ungedorntenFüße bräunlichgrau. Die rostfarbigen Fühlhörner des Männchens sind gekämmt, und diedes Weibchens sind fadenförmig, und der Rücken mit seinen drey sogenannten Kaminen oli-vengrün, mit einem pomeranzgelben Mittelflecke.
Es. giebt Varietäten, die eine bräunlichgelbe Grundfarbe haben. Die denSpannenmessern nahe kommende Raupe führt über den Rücken einen weißlichen Streif,und auf jeder Seite eine Reihe gelblicher Flecken mit orangegelben Luftlöchern. Der braun-gelbe, länglichrunde, oben etwas gespaltene Kopf hat 2 düstere Streifen. Auf dem 4.Ringe sind die 2 Erhöhungen lang und spitzig, auf dem i o. ist eine niedrige und wulstsör-mige, und auf dem n. sind mehrere kleinere beysammen. Ihr Verwandlungsgewebe, dassie im Julius an der Erde anlegt, enthält die glänzende schwarzbraune Puppe, die ent-weder nach 3 Wochen oder nach der Ueberwinterung sich entwickelt.
Aufenthalt. Der Spinner findet sich im August bey Wien und bey Maynz,und vielleicht noch mehreren Deutschen Gegenden, aber immer nur selten, und die Raupeweidet auf jungem Eichenlaub, zu Ende des Junius und im Julius. Vielleicht sind2 Gencrationen vorhanden, obgleich die Wiener Entomologen als die ersten Entdecker undZeichner derselben, davon schweigen.
Zweyte ! iu i e. Die Raupen haben 2 Spitzen über dem eilften Ring.
Weniger schädliche.
60. Der Erle nspin n er. Plialaeria Boml>yx Camelina, Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Kameelmotke, Kameelraupenspiuner, Kameclhöckertchter Nachtfalter, Kronenvo-gel, Flügelzehe, Frisierglucke (beym Gladbach). Die drey letztem Namen sind von dersitzenden Phaläne hergenommen.
Pkalaena