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Erste Horde der Phalänen, die Spinner. Sechzehnte Familie.
eine unmerkliche schwärzliche Queerlinie, nach hinten zu aber, ohngefahr in der Mittedes Flügels, eine brandfarbige, weißlich umzingelte, längliche Mondmakel. An dersel.ben nimmt ein großes schwarzbraunes Feld seinen Anfang, das aber nicht durchaus zieht,und in welchem ein weißlicher Strich zu sehen ist. Dann folgt ein lichtgrauer Randstreif, inwelchem ein schmälerer, dunkelbrandfarbiger Queerstreif eingeschlossen ist, und ßch in seinerBeugung mit dem brandfarbigen Felde verbindet. Der Hinterrand selbst ist in einer Breitevon | Linien mattschwarz, und seine Franzen sind heller und dunkler gescheckt. De> Jnnenrandhat einen Haarzahn. Die beym Männchen ganz weißen, beym Weibchen ziemlich weißenHinterflügel haben am Schwanzwinkel ein schwarzes Fleckchen. Die aschgraue Unterseitezeigt auf jedem Flügel einen Mondfleck, der aber auf den Hintern am deutlichsten ist. DerBrustrücken, der hinten dreylappig scheint, ist maecschwarz, und der Hinterleib fallt mehrins Aschgraue. Die Fühlhörner sind gelblichbraun, beym Männchen gekämmt, beymWeibchen fadenförmig. Es giebt sowohl dunklere, als auch bleichere Varietäten; vonletzterer Art ist die Efperfthe Abbildung a. a. O., die aber Brahm nicht dafür erkennenwollte.
Die das erstemal zu Ende des Junius bis zur Mitte des Julius, das zweytemalim September ausgewachsene, Zoll lange, ungebuckelke, träge Raupe ist weißkopfig,vornen schmächtiger als hinten, von sammetartig - schwarzgrüner Farbe, mit einer schwar-zen Rückenlinie, in welcher auf dem 4., ;., 6. und 7. Rmge kleine schwarze Zeichnungenstehen, welche aus jedem dieser Ringe ein gleichseitiges Dreyeck, dessen Grundfläche nachdem Kopfe zu gerichtet ist, und einen kleinen Bogen bilden, der sich vor der Spitze diesesDreyecks herumzieht. Das erste und letzte Glied sind grauweiß gefleckt. Sie wird kurzvor ihrer Verpuppung lebhafter. Und ihre in einem zubereiteten Erdgewvibe ruhendePuppe ist dunkelbraun, dick, fast cylindrisch, stumpf und mit 2 Endsiachelcken besetzt.Die Puppenruhe der ersten Generation dauert 3 bis 4 Wochen, die der zweyten 7 Monate.
Aufenthalt. Dieser bisher seltene Spinner findet sich im südlichen Deutschland sowohl zu Anfang des Mayö, als zu Ende des Julius und im August, an der Italiäni-schen Pappel, worauf sich auch die Raupe nährt. Auch schon Linne' gab die Pappel zurNahrungöpflanze an.
Anmerkung. Der Recensent in den Erganzungsblaktern zur allgemeinen Literatur-Zeitung, dessenoben bey der Dodonaea gedacht worden, erklärt unsern Spinner zugleich für den FabriciusischenTritopliu», laßt ihn aber nicht für die Linne'ische Irsmola passiren.
jo. Der Weißeichenspinn er. Plialaena Bombyx Melagona, BorkhaukNamen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Aschgrauer, schwarzfleckiger Spinner, Schwarzes Eck.
Phalaena Bombyx Melagona Backhaus, III. 423.157.
— — — Dorkhausen in Scriba Beyträgen t. 7. f. 2.
Kennzeichen der Art. Die Flügel sind dachig; die hellgrauen vordem führenzwischen 2 weißlichen Wellenstreifen einen weißen Mondfleck in der Mitte, einen stumpfen
Haar-