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Erste Horde der Phalanen, die Spinner. Achtzehnte Familie.
ohne Schwanzfüße. Sie lebt im Junius sowohl als im September zu gleicher Zeit mit denvorhergehenden, mit welchen sie einerley Naturgeschichte hat. Zwischen zwey Blättern ver-wandelt sie sich in eine längliche Puppe, deren Ruhe entweder 2 bis 3 Wochen, oder (vielleichtwegen einer zmeyfachen jährlichen Generation) 6 Monate datiert.
A u fe n t h a l t. Der Spinner lebt im April oder Anfang des Mayr, dann auch imJulius auf Eichen, wovon sich auch dessen Raupe nährt.
82. Der Eckerbuchenfpinner. Phalaena Bombyx Hamula, Vien.
Namen, Schriften und Nachwcisung der Abbildung.
Sichelspinner mit 2 Puncten, Sichelfalter mir 2 Puncten, Englischer Sichelspan-ner, Sperber, Hufnagels Binaria, Rochbuchenfpinner.
Phalaena Bombyx Hamula, Wiener Vj. 64. 4.
Phalaena Falcata, F ab. F,nt. III. 2. 165. 151.
Phalaena Bombyx Hamula, Dvrkhausen 37. 11.
— — — Nau Forstw. 303.
— — — <£fj>er III. t. 74. f. 1 — 6. mit Raupe.
Kennzeichen der Art. Spinner. Die Vorderflügel sind sichelförmig undrothgelb gemischt, am Männchen mit 2, am Weibchen mit drey-hettgetben winklich-ten Qtreerlüii-.n und dazwischen 2 mattschwarzen Puncten bezeichnet. Die Fühlhörner sindam Männchen kammfö-mig und am Weibchen fadenförmig.
Raupe. Schlank, zart und röthlichbraun, mit einem hochgelbenRückenstreifvonungleicher Breite, zwey höckerigen Spitzen auf dem 3. Ring und einer einfachen Endspitze,statt der Cct'wanssüße.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Dieser artige Spinner von ockergelbem Vorder, und Hinterleib und Vorderfiügeln, dessenMännchen 1 Zoll, das Weibchen aber 2 Linien mehr mißt, zeigt am Männchen 2, amWeibchen 3 hellgelbe winklichte Queerlinien, in deren Mitte 2 mattschwarze Puncte stehn.Er hat noch am sichelförmigen Hinterrand eine verblichene, wenig merkliche Queerlinis undein dunkles stahlblaues, mondfönniges Strichelchen an der Flügelspitze. Die Hinterflü«gel, die bisweilen eine Querrlinie zeigen, sind nebst dem Kopf und der ganzen rlntersiite derFlügel von höherem Gelb. Die Fühlhörner sind am Männchen kammföcmig, am Weib-chen fadenförmig. Eine Gerningische Varietät ist dunkelbraun mit schwarzen Linien,wenn solche nicht eigene Art ist.
Die nach Bvrkhausen sowohl im Junius, als besonders im Herbst sich häufigin manchen Gegenden vorsingende Raupe ist beynahe durchscheinend, und richtet beymGehen den Vorder- und Hintertheil des Körpers in einer Krümmung in die Höhe. Sie istschlank, zart und röthi-chbraun. Ihr gelber Rückenstreif bildet wegen seiner ungleichenBreite beynahe drey schiefe Vierecke. Zwey höckerige Spitzen bezeichnen den dritten Ringund Ane einfache Endspitze vertritt die Stelle der Schwa^zluße. Zum Emsoinnen bedientsie sich im Junius und October der Blätter ihrer Futterpflanze, darin sie sich in einem netz-förmigen Cocon in eine schlanke, hinterwärts dünner werdende, glänzendbraune Puppe ver-
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