Band 
Zweyter Theil.
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Erste Horde der Phalanen/ die Eulen. Zweyte Familie.

Zweyte Familie.

Scheinspinnerraupen. DüstreEulen.

Diese Raupen sind haarig, dem Ansehen nach immer den Spinnern gleich.Die Verwandlung geschieht über der Erde in einem dichten Gewebe. Die Eulenhaben meistens aschfarbige oder trübgraue, ein wenig abhängende Flügel mit einer kleinenRingnarbe und sehr borstenförmige Fühlhörner.

Erste Linie. Die Raupen haben einen Auswuchs auf dem Rücken.

Minder schädliche.

88. Die Aprkcofeneule. Plialaena Noctua Tridens, Vie*.

** Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Eule mit dem Psi, kleiner Pfeilvogel, Pfeilnachtfalter.

Fhalaena Noctua Tridens Wiener Verz. 67. n. 1,

Noctua — Fabr. Ent. HI, 2. 105. n. 314.

Phal. Noct, Borkhause» IV, 244. 107.

— — — Esper IV. t. 115^ f. 5 — 8. mit Raupe.

Rösels Zns. I. 2. Classe. Nachtvög. t. g. mit Raupe.

Kennzeichen der Art. Eule. Mit einem Kammrücken; die Flügel sinddachig; die vordem bald hell- bald düster- bald röthlichaschgrau, mit Z Wellenstreifen,und mehreren dreyzahnigen Gabeln bezeichnet ; die Hintern sind bald weißlich,bald grau.

Raupe. Schwarzgrundirt, mit schwarzen langen, sehr dünnstehenden Haaren,zwey schmalen gelben Rückenlinien, einem kurzen Zapfen auf dem vierten Ring, der aufjeder Seite einen weißen Punct neben sich hat. Jeder Ring, vom vierten an gerechnethat einen weißen Punct, dann einen weißen und zwey rothe Flecken. Der After hat eineschwarz und roth eingefaßte, weiße Erhöhung nebst 2 schwarzen Rundflecken.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Die Größe dieser von Tridens desGledikfch und Hufnagels verschiedenen Eule be-trägt i Zoll, 7 Linien, und sie führt auf den bald hell. bald düster- bald röthlichasch-grauen Vorderflügeln einen schwarzen Längöstreif, der von der Wurzel kommt, und dreyschwarze Wellenstreifen, nämlich einen abgekürzten, mehrentheilp sehr undeutlichen an derWurzel, einen zweyten ebenfalls u/ldeutlichen, der, da erden Langssteich aufnimmt, mitihm eine dreyzahnige Gabel bildet; einen dritten, der kappenförmig ausgeschweift miteinigen Zähnen in den Jnnenrand läuft, und der an 2 Orten ohngefähr ein GriechischPsi (-^) bildet. Die beyden hellgrauen Narben, eine eyföcmige und eine mondförmige,zwischen den beyden Wellenstreifen berühren sich mit. ihrer schwarzen Einfassung, wodurchdie Züge eines Griechischen Chi (^) entstehen. Der Vorder- und Hinterrand sind beydeschwarz punctirt, und die Franzen grau und schwarz wechselnd. Die am Hinterrandebenfalls punctirten und buntgefranzten Hinterflügel sind mehr oder weniger weiß, zuwei-len aschgrau, mit schattigem Hinterrand, mit oder ohne gefärbte Adern. Die ganze Yn.

P P P 2 terfläche