Band 
Zweyter Theil.
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491
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Zweyte Horde der Phalänen, die Eulen. Dritte Farn ilie.

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L i t li o s i aPbal. Bomb,— JNoct.

Noctua

Quadra, F a b. Ent. III. 2. 23. n. 34.

Fab. Supplement. 459. n. 1.Borkhause n III. 239. n.76.

Däzel Forstw. I. ;i«. §. 363.

H e n» rrt vom Raupenfraß, tab. z. f. 7 — 11. mit

Gleditsch T. 400. und 514. und H. 50.91 nu Forstw. 312. §. 738.

Raupe.

— — — Espers Eulen t. 92. f. 2 — 6. mit Raupe.

916 fd I. Nachtvög. 2. Classe, t. 17. Weibchen, mit Raupe.Schäfferi Element. 98. k. 5.

Kennzeichen der Art. Männchen. Die Vorderflügel sind glatt, nieder-,gedrückt, aschgrau, rothgrundirt, mit stahlblau angeflogenem Vorderrand; die Hinterflü-gel sind gleichfalls am Vorderrand stahlblau gesäumt.

Weibchen. Größer; die Vorderflügel sind satt citrongelb und glänzend mit 2stahlblauen Flecken, wovon das im Mittelfeld stehende viereckig ist.

Bey beyden sind die Fühlhörner stahlblau und ungesicdert, die Vorderflügel sehrschmal, die sehr breiten Hinkerflügel hellgelb.

Raupe. Gesellig, aschgrau und behaart mit drey schwarzen Rückcnmakeln, einemschwarzen Längsstreif in jeder Seite, und goldgelben Warzen auf allen Ringen.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnfectS.Diese Eule, die man auch mit Borkha usen zu den Spinnern, aber am besten mit Fa-bricius zu der neu errichteten Gattung seiner Flachflügler, Litliosia, ziehen kann, de-ren systematische sowohl, als äußere Kennzeichen oben bereits angegeben worden, hat derFlügeiausbreitung nach ein Ausmaß von 2 Zoll, und jeder Vorderflügel allein eine Längevon ii i Linien. Bey beyden Geschlechtern sind die Flügel glacc und flach, die vordern sehrschmal, die hellgelben Hinterfiügel sehe breit, die Franzen am Hinterrand der Vorderflü-gel, und die Fühlhörner nebst den Füßen stahlblau, Kopf, Rücken, Brust und Hinterleibaber ockergelb.

Bey dem Männchen haben die rothgrundirten, aschgrauen Vorderflügel am Vor-derrand gegen den Rückenwinkel einen stahlblauen Auslug, und die Hintern am Vorderrandeinen stahlblauen Saum. Von demselben unterscheidet sich das Weibchen durch feine citron-gelben und glänzenden Vorderflügel, welche zweystahlblaueFlecken führen, wovon der imMit-tclfeld befindliche viereckig ist.

Die Raupe hac einen schwarzen, kleinen, oben getheilten Kopf; der Leib läuftnach beyden Enden jprhig zu, und ist in so fern spindelförmig gestaltet; die Grundfarbe istgrau. Nach der länge des Rückens ziehen sich 2 gelbe, schwarzgesäumke, wellenförmigeLinien. In diesen Linien stehen auf jedem Absah kleine und große gelbe, zuweilen hochroth-gefärbte Warzen, lieber dem dritten Paar Vordeefüße, dem zweyten Paar Bauchsüßeund vor den Hinterfüßen stehen schwärzliche Flecken. Die zur Seite auf den Warzen ste-henden Haare sind lang, die auf dem Rücken viel kürzer; die sechszehn Füße haben die Farbedes Leibes. .Sie hat tiefere Eiuschnitke der Ringe, als andere, und vermöge einer beson-dern Schnellkraft kann sie, nach Röselö Bemerkung, durch das Zusammenziehen der

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