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Zweyter Theil.
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Zweyte Horde der Phalänen, dle Eulen. Sechste Familie.

schwarzen kappenförmigen Linien und 2 Reihen schwarzer dreyeckiger und pfeilförmiqetFleckchen am Hi'nterrand, dkd auch durch die Unterseite durchschlagen. Daö Männchenhat stärkere Fühlhörner und einen schlanken Le.b.

Raupe. Unbehaart und weißgrau; über den schwarzbraunen Rücken, wo jederAbsah vom dritten an bis zum lehtcn eine 'weißgraue Raute hat, wo an jeder der vierEcken ein weißlicher Punct und noch an jeder Seite ein schwarzes Ringelchen sieht; überdiesen schwarzbraunen Rücken läuft eine ganz schmale weiße Langslinie.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Diese zierliche Eule von 1 Zoll und 7 bis 8 Linien Fiügelbreite u >d von ncrintehalb LinienLänge eines Vorderflügelö, hat längere und schmalere Flügel nach Verhältniß, als diemir ihr sonst oft verwechselte Elchbaumeule, und laßt auf ihrem Miergrünen Grund weißeNerven und weiße Schatlirungen sehen. Außer mehreren sammetschwarzen, gekapptenQueerlinien, einer Doppelreihe von schwarzen Pfeilflecken am Hinterland, und den beydenNarben, die mit unregelmäßigen schwarzen Zügen umzogen, übrigens mit der Grundfarbegleichfarbig sind, ist auch des Vocdecrandes zu gedenken, welcher weißlich und schwarzgefleckt ist, und der Franzen am Hi'nterrand aller Flügel, welche bald blos weiß, bald weißund schwarz gefleckt sind. Was die Hinterflügel betrifft, so sind sie schwärzlich mit zweyweißlichen Schatrenstreisen, woran eine dicht an den weißen oder gefleckten Franzen be-findliche Reihe von schwarzen Langsstrichen gränzt, die im Rösel etwas verziert sind.Die ganze Unterseite ist weißlich gelb mit einer Reihe dreyeckiger schwarzer Puncte, sodaß die Vorderflügel nicht nur einen schwarzen Mittelschatten, von einer noch dunklerenSchattenbinde überzogen, sondern auch die beyden Narben, die hier gelblich grau mitschwarzer Ausfüllung sind, vorzeigen. Die zuweilen schwach, zuweilen stark bestäubtenHinterflügel werden von einer braunen, gekappten, bald schmälern, bald breitern Queer-linie durchzogen, vor welcher ein großer schwarzer Mittelfleck steht, der oben durchleuchtet.Die Füllhörner, die beym Männchen stärker sind, und die Füße sind schwarz und weiß,od r grün geringelt. • Die an der Wurzel schwarzfleckigen Fü^lspitzcn, sind nebst dem Kopf,Halökragen und Dorderleib grün. Der Halökragen hat 2 schwarze Möndchen und derVorderleib feine schwarze Züge. Der graugelbe Hinterleib bekömmt durch Atomen, mitdenen er dichte bestreut ist, ein aschenfarbiges Ansehen.

Die Raupe mißt über Zoll, und ist haarlos, weißgrau, über den schwarz-braunen Rücken mit einer schmalen, weißen Längslinie bezeichnet. Jeder Absitz hat einweißgraues schiefes Viereck, und jede Ecke einen weißlichen Punct, und an den Seiten einschwarzes Ringelchen. An der Bauchseite ist sie mit weißen schicfn Strichen geschlängelteingefaßt. Der Kopf wird bald als braun (nach Rösel), bald als gelbgtau angegeben;der erste Ring hinter demselben, oder der Hals ist schwarz bandirc. Es gibt Varie-täten, die heller und dunkler, und ganz aschgrau sind. Sie verpuppt sich zu Ende desMays in der Erde, und die Puppe braucht nach Brahm drey Monate zur Aus»biloung.

Aufenthalt. Die Phalane erscheint nicht, wie Gleditsch schreibt, im Ma»,sondern zu Ansang des Septembers, wiewohl sehr selten in Waldungen an Eichen, woran

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