Band 
Zweyter Theil.
Seite
504
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504 Erste Horde der Phalänen, dle Eulen. Sechste Familie.

tey seiner Bimaculosa zwar diese Wiener Eule, weist aber Seite 82. n. 5. nach, statt Sekte

70. n. j. Sch.

106, Die Meißdorneule. Phalaena Noctua Oxyacanthae, Lin.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Hochschwanzeule, Buchfink, Hagedornnachrfalter, Ohrenvogel (wegen der Narbe,bey Gladbach).

Phalaena Noctua Oxyacanthae Lin. 8S2. 165. Müller 697.16^.

— — — Wiener Vz. 70. 3.

Noctua — Fab. Ent. III. 2. 93. 277.

Phal. Noct. — B0r k h. IV. 1^5. n. 63.

— — — G leditsch II. S. no. u. i^z.

— — — Esper IV. t. löo. k. 1 — 7. mit Raupe.

Rösel I. r- Cl. Nachkvög. t.33. mit Raupe.

Kennzeichen der Art. Eule. Mit einem Rückenkamm und dachigen Flü-geln; die vordem find braun mit Grau gemischt, mit den gewöhnlichen beyden Narben,wovon die größere ohrenförmig und ledergelb ist; beyde Narben find von 2 braunen Queer-linien eingeschlossen, davon die wellenförmige hinterste in einen weißen Hakenfleck ambläulichgrünglänzenden Innenrand sich endigt. Das Weibchen ist beleibter als dasMännchen.

Raupe. Nackt, großköpfig, schmutzigweiß, schwarz-und braunschcckig, baldohne, bald mit rautenförmigen Rückenzeichnungen, und mit 2 erhöhten doppelten Spitzenam vorletzten Glied.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsectö.Diese braune mit Gelb und Grau gemischte Eule mißt ii Zoll, auch wohl 1 oder 2 Liniendrüber, und schimmert am Innenrand sowohl als am ganzen Hinterrand am Saum hinabmit einem glänzenden Grün. Der erste braune Queerstreif oder Linie unweit der Wurzelist von einem kurzen Längsstreif durchschnitten. Hierauf folgen in einem ziemlich einfarbig-braunen Felde die 2 Narben, davon die erste klein und beynahe rund, die zweyte nieren-«der ohrförmig, ledergelb und schwärzlich schaktirt ist. Hinter den Narben folgt die zweyteund zwar wellenförmige Queerlinie, die sich mit einem weißen Haken endigt. Der Raumvon da, von etwa einem Zoll Breite, wird schmutzigweiß oder ledergelb; hierauf kömmtein nicht gar so breiter, aus Strichelchen bestehender, glänzendgrüner Randstreif, worandie gelbgrauen Franzen gränzen. Drey gelbe Puncte bezeichnen den Vorderrand nach derSpitze zu, und drey schwarze Pfeilpuncte bezeichnen die drey letzten Kappen oder'Zähnedes HinterrandeS. Die mit einem bräunlichen Queerstreif versehenen Hinterflügel sindgraugelb, so wie die ganze Unterseite, wo der Queerstreif durchleuchtet. Die Fühlhörner,Kopf und Halskragen sind bräunlich, letztere mit schwarzer Zeichnung. Der Hinter- undVorderleib sind grau, letzterer braun bezeichnet.

Bey der nackten, schmutzigweißen, schwarz- und braunscheckigcn Raupe ist ent-weder die weiße oder die braunschwarze Farbe die herrschende. ■ Der blaßbraune großeKopf hat auf der Stirne einen Queerstreif. Sie ist bald mit, bald ohne rautenförmige

Rücken-