Band 
Zweyter Theil.
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512
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Zweyte Horde der Phalänen, dle Eulen. Achte Famllie.

gem Gewebe. Die Eulen haben einen unebenen Rücken, abhängende, hellgraue, zu«weiten mit ein wenig Gelb oder Oliv gemischte, immer aber mit vielen düstern wellenförmi-gen Linien oder gezahnten Strichen queer befthte Vorderfiügel.

Weniger schädliche.

rn. Dir Blrkeneule. klinlnena ^octrtn kolzrockon , I.1N.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Kcrzenkrauteule, Nebelmotte, Zweyfiecktger Nachtfalter, Vielzahn, viel-zähuige Eule.

Pdalaeua Noctua Polyodon, Lin. 853. 170. Müller 698. 170.

— — — W ien er Dr. 72. i.

Noctua — Fab. Ent. III. 2. 114. 349.

Phalaena Noctua — Borkhausen IV. 2^6. 109.

— — Thapsi Borkhausen IV. 567. 234.

— — — Brahm II. 13-;. und 533.

— — Nebulosa, Naturforscher IX. S. 143. ir. roz.

— — Bimaculosa, Esper IV. t. 132. f. 1. 2.

Kennzeichen der Art. Eule. Mit einem Rückenkamm und dachkgen, ge-zahnten Flügeln; die »ordern sind weißgrau nebelig, mit 3 oder 4 unbeutlidjen Weilenstrei.fett, zwey weißgrauen, dunkelkernigen Narben und einer zum Theil bogigen Zapfenmakel.

Raupe. - Hellbraun oder bräunlichgrau, walzenförmig und kurzbehaart, mit erd-braunen, rautenförmigen, zusammenhängenden Aückenflecken und gelblichen Luftlöchern.An den blaßschattigen Seiten hat jeder Ring eine schwärzliche Schrägölinie.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Diese 1 Zoll und 11 Linien messende, ansehnliche, weißgraunebelige Phalane, deren dun-kelkernige Narben nebst einer etwas bogigen Zapfennarbe zwischen dem zweyten und drittenundeutlichen Wellenstreif, davon jeder aus 2 schwarzen Linien besteht, liegen, und derenvierte Wellenlinie deutlicher und schwarzer ist und einige spitzwinklige Puncte, vorzüglichaber einen größern Pfeilsteck am Schwanzwinkel aufnimmt, hat einen mit schwarzen Pünkt-chen besetzten und ausgekappten, das ist, aus acht Zähnchen bestehenden Hinterrand, wes-wegen sie tinne': kol^ockon (Vielzahn), benannt hat. Der erste Wellenstreif an der Wur-zel ist sehr unvollkommen. Die Hinterflügel sind aschgrau mit weißen Franzen, eben so dieganze Unterseite, die nichts besonders zeigt, als auf den Hinterflügel» einen schwärzlichenPunct und zwey dergleichen Streifen. Der Vordertheil der Phaläne ist mit den Vorder-flügeln, und der mit schwarzen Büscheln versehene Hintertheil mit den Hrnterflügeln gleich,farbig.

Die von Brahm zu Maynz entdeckte und beschriebene, noch nicht abgebildeteRaupe von 1* Zoll Länge ist hellbraun oder bräunlichgrau, walzenförmig und kurzbehaart,mit erdbraunen, rautenförnn'gen, zusammenhängenden Rückenflecken und gelblichen Luftlö.chern; an den blaßschattigen Seiten hat jeder Ring eine schwärzliche Schräglinie. Sielebt nach ihrer Ueberwinterung des Tags unter Blättern, und geht des Nachts aufNahrungaus. Sie verwandelt sich in der Erde in einem mit Erdkörnern vermischten Gespinst in

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