Band 
Zweyter Theil.
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Zweyte Horde der Phalänen , dle Eulen. Ellste Familie.

poetris klects sli. Lnt. III. i. 6^. l8r.

ktisl. I^oct. — Dorkh. IV. 478. lyo.

— — — @oeic Ettkomologische Beyträqe Itl. 2. r;8- «0, statt

Blmdlattichcule, Dmdiatticheule zu lesen.

— — — <£fper IV. 1.143. f. 4. ohne Raupe.

— — — Knochs DepträqctlI. r. 1. k. ir. die eigentliche Raupe.

Kleemanns Taf. 23. mit Raupe, aber abweichend; und die Eule ist zu groß.

Kennzeichen der Art. Eule. Etwas kammrückig, mit glänzenden kasta-nienbraunen Vorderflügeln, an welchen der Vorderrand und die beyden Narben, die eyför«mige und halbmondförmige, weißlich find; und mit glänzend weißen Hinterflügeln.

Raupe. (N>ch Knoch.) Bald hell-, bald dunkelgelb; der Kopf ist röthlich-braun, die zwey ersten und das lehte Glied sind grünlichbraun; jede Seite hat an den röth«lichen Luftlöchern einen mennichrothen Längestreif, über welchem noch zwey feine gleichfar-bige Längslinien laufen.

KleemannS Raupe ist von schlechtgrüner Farbe, mit durchleuchtenden Ein-geweiden, einem braunen Kopf, einer dunkelgrünen Rückenlinie und einem grünlichgelbenSeitenstreif verfehen; und ist also Varietät. *

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnfectS.'Diese von einer Flügelfpitzc bis zur andern nur i Zoll und i Linie messende, kleine Eulenrit glänzenden kastanienbraunen Vorderfiügeln, welche Kleemann um 5 Linien zu breit,und nebst der Raupe zu groß gemahlt hat, weswegen sie Efper für eine ganz abgesonderteArt hält, wird sehr leicht an dem weißen Randschleyer kennbar, der am Vorderrand in ei-ner ziemlichen Strecke in die Länge, in einer bis an die weißlichen Narben reichenden Breitehinzieht, und der untentzer von einer schwarzen Linie begränzt ist. Von der Flügelspitzebis an den Schleyer stehen drey hellfarbige Puncte. An einem der Hiesigen Stücke zieht sichnoch eine verblichene, weiße Queerlinie in der Nähe des Hinterrandes durch. Die Hin-terstügel sind glänzend weiß. Auf der Unterseite sind alle Flügel gegen den Jnnenrand weiß,und am Vorderrand braun schattirt; so wie auch der Hinterrand der Vorderstügel. Diesehaben einen verblichenen schwärzlichen Queersireif, der als eine Punctenreihe durch die miteinem Mittelpunct versehenen Hinterstügel fortläuft. Die Vordertheile der Eule sind bisauf die helle Einfassung des Halökragens mit den Vorderstügeln gleichfarbig, und der Hin-terleib ist aschgrau. An den Füßen und Fußblättcrn besinden sich gelbe Flecken undRinge.

Die Raupe mit dem herzförmigen Kopf in der Knochi schon Abbildung ist diegewöhnliche, und hat auf dem gelben Rücken eine etwas röthliche, miten aber eine grün-liche Mischung. Sie ist bald hell-, bald dunkelgelb; der Kopf ist röthlichbraun ; die zweyersten und das letzte Glied sind grünlichbraun; jede Seite hat an den röthlichen Luftlöcherneinen mennichrothen Langöstreif, über welchem noch zwey feine gleichfarbige Längslinien lau-fen. Die Einschnitte sind auf jeder Seite mit einem mennichrothen Queerstreifchen geziert.Zuweilen sind die rothen Längslinien schlechtroth oder ganz schmutzig. Wenn sie zur Per-Wandlung reif ist, wölbt sie sich in der Erde eine Höhle, um sich in eine rothbraune, nach-her schwarz werdende Puppe zu verwandeln, die hinten vier Häkchen von ungleicher Größe

hat.