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Zweyte Horde der Phalänen, die Eulen. Fünfzehnte Familie.
Kennzeichen der Art. Mit glattem Rücken und glänzenden dachigenFlügeln; die vordern sind gechlich rostfarben, schwarzbcstäubc, mit abgesetztenrothbraunen Queerlinien, undeutlichen Narben und einer schwarzen Punctenreihe am Hin»terrand. Die Nierennarbe hat einen auszeichnenden schwarzen Punct. Die Hinterflügelhaben einen rostfarbenen Saum.
Beschreibung des vollkommenen Jnsects. Sie hat die Größe derPreußelbeereule, also ein Ausmaaß von i Zoll, z friß 4 Unten. Die Wellenlinien derglänzenden, gelblich rostfarbigen, schwarzbestäubten Vorderflügel sind nicht immer zu-sammenhängend, die Narben undeutlich, doch hat die Nierennarbe einen schwarzenPunct und eine schwarze Punctenreihe steht am Hinterrande. Die Hinterflügel sind rost-braun gesäumt. Auf der gelbgrauen Unterseite haben die Vorderflügel in einem aschgrauenScharten des Mittelraumö einen dunkeln Fleck, hinter welchem ein verblichener Streifsteht, der auch durch die Hintern läuft, die einen Mittelpunct haben. Kopf und Rückensind mit den Vorderflügeln gleichfarbig, und der Hinterleib ist gelbgrau. Die noch nichtabgebildete Raupe lebt nach dem gedruckten Wiener Verzeichniß auf dem wildenApfelbaum.
Aufenthalt. Im Oesterreichischen, wo die Raupe auf dem eben bemerktenBaum und von dessen Blättern sich nährt.
Anmerkung. Die Phalaena Noctua Pulmonaris, Etper tab. 151. f. 5. wird hier fragweisevon Herr Dorkhausen angeführt, und eben diese Espersche Phaläne von den Wienern in ih«rem Aufsah von 1797 bey ihrer Noctua Stabilis (ich denke aus Versehen) nachgewiesen. Sch.
140. Die Loh eich eneule. Phalaena Noctua Rufina, Vien ,
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Pbalaena Noctua Rufina Wiener Verz. 86. n, 9.
Noctua — Fab. Ent. III. r. 32, n. 77’
Phal. Noctua — Backhaus. IV. 751. 341.
«— — Radica Esper IV. t. 151. f. 4. Nflch den Nachrichten her Wiener
von »797.
Kennzeichen der Art. Eule. Mit glattem Rücken und dachigen Flü-geln; die vordem sind glänzend röchlichbraun, mit den gewöhnlichen Narben und mit zQueerbinden, von sattrothbrauner Farbe; die mittlere derselben unterbricht die größteNarbe. Die aschgrauen Hinterflügel sind gelbröthlich gefranst.
Das Männchen unterscheidet sich durch die zartgekämmten Fühlhörner.
Raupe. Nackt, leberfarben und weißpunctirt, mit einer weißen Seitenlinie.(Nach Fabricius).
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Diese r Zoll ; Linien messende, hier nicht einheimische Eule mit glänzenden röthlichbraunenVorderflügeln hat, wenn man die mittlere Binde, weil sie mehr ein Schacrenstreif ist,nicht mitzählt, nur 2 Binden, davon die Hintere sehr deutlich und zu beyden Seiten miteiner hellen Linie eingefaßt ist. Die aschgrauen Hinterflügel haben gelbröthliche Franzen.
Auf