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Erste Horde der Phalanm, die Eulen. Sechszehnte Famille.
Pbalasna Noctua Punica Borkhausen IV. 687. 300.
-» Catenata tzsper t. 123. f. i. 2. unb t. 123. B. k. 3.4. Rauxe
auf einem Luchenzwetg.
Kennzeichen der Art. Eule. Mit einem zusammengedrückten schneidigenRückenkamm und dachigen Flügeln; die purpurfarbigen, mit Gelb gemischten vordern ha.ben an der Wurzel eine röchlichbraune Binde, dann 2 gelbriugelige Narben, wovon diegrößere einen braunen Schattenstreif unterbricht. Nach jener folgt eine zweyte gleichfarbigeBinde mit gelblichen Rändern, und endlich eine schwache, schwarzbraune Punctenreihe.
Raupe. Nackt, leberfarben, weiß punctirt, mit einer weißen Seitenlinie.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsectö.Diese Eule mißt 1 Zoll und 6 Linien, und nach einem unserer weiblichen Exemplare könnteman auch die beyden Purpurbänder für die Grundfarbe annehmen, glödann wäre der Raum,worin die gelb geringelten Narben sich befinden, eine breite bleichgelsiliche, durch einenSchattenstreif durchschnittene Binde. Nimmt man aber das Gelbe zur Grundfarbe an, sosind allerdings zwey röthlichbrauue Binden vorhanden. Die erste, an der Wurzel, ist voneiner gelblichen, braun eingefaßten Linie begränzt. Die darauf folgende Ringnarbe ist kaumbemerkbar; durch die dahinter befindliche, zum Theil etwas schwarz gemischte Nierennarbezieht sich ein daselbst unterbrochener und gebogener Schattenstreif. Dann kommt die zweyteoder äußerste, rostfarbige, gelb gerandece, von einer Reihe länglicher, brauner, ketten,förmig an einander liegender Flecken begränzte Binde, und hinter ihr eine schwache,schwarzbraune Punctenreihe. Die Hinkersiügel sind aschgrau, am Vorder- und Hinterrandebenso gelblich, wie die ganze Unterseite. Letztere hat auch einen röthlichen Anstug, unddurch alle Flügel einen schwachen abgebrochenen Queerstreif, und die vordern eine» schwärz,lichen Mittelmond, Der Vordertheil des ganzen JusectS ist mit den Vorderflügeln, undder Hinterleib mit den Hinterflügeln gleichfarbig, aber aschgrau schattirt.
Von der Raupe, die nackt, leberfarben, weiß punctirt, und mit einer weißenSeitenlinie bezeichnet, und derjenigen der Rufina Fab. ähnlich seyn soll, hat man aufeiner, mit lad. 125. B. bezeichneten, eiugeschobenen Platte im Esperschen Werk dieAbbildung; aber das Nähere ihrer Naturgeschichte ist noch zurück. . Sie verpuppt sich ge-wöhnlich in her lehten Woche des Maymonars in einer Erdhülse, um darin bis zu ihrerEntwickelung im September zu ruhen.
Aufenthalt. Die Eule ersilzeint im September bey Erlangen, im Fränkischen und in andern südlichen Gegenden von Deutschland , und das Eichenlaub ist die Nahrungund der Aufenthalt der Raupe.
Anmerkungen. 1) Die Benennung Catenata läßt sich, da sie eine Spanner «Endung hat, nichtwobl beibehalten.
2) Nach der Recension in den Ergänzungsblättern zur A. 2 . Z., deren oben bey der Dorlonaea g*,dacht worden, wird unsere Eule mit der Linne^ischen und Clrkischen Rufina vereinigt, obgleichEsper aus Versehen die Jlufina zu Bomb. Rulfula gezogen hatte.
148. Die