5 68 Zweyte Horde der Pha'.ärM, die Eulen. Siebenzchnte Familie.
Phal Noct. Rusicollis <Bo tffi stufen IV. 6a 6 . -6z, doch so, daß die Anführung^ rua aus Espers und dem Wiener Werk wegkommen muß.
_ _ Or Borkhausrn kV. 620. 260.
_ — _ Bradm it. 342.
_ __ _ Dorkhausen in Scriba Entomol. Deytr. t. 6-4.4. etwas
zu klein.
_ — Octogena <£fper O. 1 .128»
— — Octogelinra Hübn«rs Deylk. I. I. 4 . r. t.
Kennzeichen der Art. Eule. Mir schwachem Rückenkamm und dachigenMqeln: die vordern sind aschgrau mit einigen braunen Wellenlinien, wovon die beydenmirrelsten stärker und doppelt sind. Die beyden fast Wammen gesiossenen wetßrtngelich-ten Narben drücken durch ihre Gestalt die kleinen Buch,laben 01- auö.
Raupe Walzenförmig, hellgelb, mit hellvraunem Kops, hinter welchem aufjeder Seite 2 , selten 3 schwarze Puncte stehen; 2 dergleichen sind manchmal auch auf demletzten Ring. Sie variirl zuweilen mit Pomeranzengetb.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Diese aschgraue, etwas purpurglänzende Eule von unbeständiger Größe mißt zwischeni Zoll 4 Linien und 1 Zoll 7 Linien, weil das Männchen ohnehin etwas kleiner als dasWeibchen ist; doch hat man auch kleine Weibchen dieser Art. Von vier braunen WeSen.liniert sind die erste und vierte nicht so stark ausgedruckt, als die Zweyte und dritte,welche doppelt sind. Diese schließen die auS 2 Narben entstandene gelbe Figur ein, dieman bald mit der Zahl 8° (Octo^rm), bald mir den kleinen Buchstaben or verglichenbat Diese Buchstaben stellen sich uns nämlich auf dem linken Flügel oar, wenn manL Eule mit dem Kopf gegen'sich richtet Von der Flügel,p.He da wo e.r. ScyragS.strichelchen sieht, läuft noch eine helle gewasserte Lm.e am H.merrande herab. Die tchack«.gen Franzen sind mit einer schwarzbraunen Linie umzogen. D.e gelbl.chen Hu-terstugelhaben einen breiten aschgrauen Randschatren und vor demselben eine gleichfarbige W.sch-binde ' Auf der Unterseite sind alle Flügel we.ßl.ch mit verloschenen aschgrauen Queer-streifen und an den vordern mit einem schwärzlichen Queerstrichelchen an der Spitze ver-sehen. Das ganze Insect, die rostfarbigen fadenförmigen Fühlhörner und die purpurfarbigeSchattiruna am Vordcrrheil des Bnistrückenö ausgenommen, ist überall aschgrau.
Die Raupe ist walzenförmig, bald hell- bald pomeranzengetb, mir hellbraunemKopf, schwarzem Mund und dergleichen Seircnflecken am Mund. Hinter dem Kops ste-hen in jeder Seite 2, selten z schwarze Puncte, und auf dem letzten Ring auch zwey.Sie geht ihre Verwandlung in den Blättern an, die sie fester zusammenzieht, undwird theils im Juniuö, theils im August darin zur braunen, glanzlostn emspitzige-tPuppe, welche sich im ersten Fall nach z bis 4 Wochen, im letzten aber nach 6 Monaten,nach der Ueberwinkerung, im May entwickelt. ,
Aufenthalt. Die also zweymal jährlich erscheinende Phalane zeigt sich sowohlim May, als zu Ende des Julius oder später, desgleichen ihre Raupe auf der schwar-zen und italiänischen Pappel im Juniuö und Julius; hierauf wieder »m Septemberund October.
A nmer-