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Zweyte Horde der Malarien, die Eulen. Achtzehnte Familie.
oder graues Band durch, das am Weibchen sich ins Schwarze verliert. Die Hmterflüirlsind weiß mit einem breiten, schwarzbraunen Band, und einem weißen Fleckchen soweitam Vorder- als am Schwanzwinkel, selten mit einem Mittelpunct. Unten sind die Vw-derflügel hellschwarzbraun, mit i oder 2 Schattenbinden, und einem breiten, wetßlichnSaum; die Himerflügel sind beynahe wie auf der Oberseite, nur noch mit Aschgrau vc.mischt und mit einem deutlichen schwarzen Mittelfleck. Das ganze Jnsect ist mit den Dir.derfiügeln gleichfarbig, bald schwarz, bald schwarzbraun, und die Füße sind gelbgeringet.Die Fühlhörner des Männchen sind sehr schwach gefasert, aber dicker als beym WeibchenBey Varietäten ist statt des Queerbandes der Vorderflügel ein rothgelbec Fleck anJnnenrand, und am Vorderrand ein geschwungenes gleichfarbiges Strichelchen.
Die Raupe ist von Fabricius als schwarzgrau, etwas gelbpunctirt ange«.ben: mit zwey Rücken, und zwey Schwanzdornen und einem blauen Kopf; von Esprals eine Raupe mit einem spannerförmigen Gang, die am Hals einen rothen Saum hab;von einem Mitarbeiter des neuen Füeßlyschen Magazins II. Band. S. Z80, als weßund schwarz spreckig beschrieben, mit drey Paar gelben Vorderfüßen und einem gelbnStrich auf dem ersten Gelenk oder dem Halse, ohne Auswüchse, doch so, daß sie schden Franzenraupen der nächstfolgenden Familie nähere, und deren Puppe blau bestächtseyn soll.
Diese dreyerley Beschreibungen lassen sich so vereinigen, daß die zwey Rückendw«neu auf den Schwulst des achten Rings, die beyden Schwanzdornen aber auf die doppl-spi'hige Erhöhung des eilfcen Ringes sich beziehen, und daß der gelbrothe Halöfaum, destnEsper gedenkt, ein gelber Strich in Füeßly's Magazin genannt wird; nurzspricht man anletzten Ort der Ratlpe die Auswüchse und Erhöhungen ab.
Aufenthalt. Die Eule ist in mehreren deutschen Gegenden nicht unbekamt,wo sie auch bey Tage die Blumen besangt. Die Raupe weidet auf der gemeinen Eiche,der Stecheiche (Quercus ilex), und nach Esper auch auf Schlehen.
Anmerkung. Diese Espersche Leucomelas muß nicht mit Leucomelas Fabr. TIT. 100.27(die er zuletzt wieder in den Luxplement. in Convergens umtaufte), auch nicht mit Leucoire-las Vienn., die in Fahr. Entom. III. 2. xoo. 296. Xanthographa , und bey Herrn Esp kAlchymifia fjeifjt, verwechselt werden.
Neunzehnte $ am i l i e.
Franzenraupen. Geschmückte Eulen.
Diese Raupen sind an Farbe den Baumrinden ähnlich; sie werden gegen darwürfelförmigen Kopf dünner; haben auf dem achten Ring einen Schwulst, und auf denrüsten mehrentheils eins zweyspitzige Erhöhung; der Leib ist beyderseits an den Füßen mitFranzen besetzt; die zwey vordem Paare der Bauchfüße sind merklich kleiner, daher dieseRaupen halb spannerartig gehen. Die Verwandlung geschieht gewöhnlich in einem zr-sammengesponnenen Blatt.oder Blattern über der Erde. Die Eulen haben gezahnt?,breite, fast flachliegende Flügel, auf den vordem sehr zackige Queerlinien, auf den hir-