Band 
Dritter Theil.
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Dritte Horde der Phalanen/ die Spanner. Sechste Familie.

Auf den Hinterflügekn ist oft deutlich, oft unbemerkbar, ein ähnliches Band, mit Be«spi-engungen lind mit einem Mittelstrichc, Desgleichen am Vordeewinket ein gleichfarbigerFleck, der aber auch oft fehlt. Die Franzen sind abwechselnd pomeranzenfarbig und braungefleckt. Die Unterseite ist der obern ähnlich, doch wird gegen den Hinterrand der Vor-derflügel die dunkle Farbe von der hohen verdrängt. Die Fühlhörner find ganz wie beydem Pflaumenfpanner. ^Der Kopf, Halskragen und After haben die Farbe des Bandes,datz Uebrige am Vorder- und Hinterleib ist umbrabraun. Was am Männchen pomeran»zenfarbig ist, ist am Weibchen schwefelgelb, und die Fühlhörner find wie beym Pslaumen-spanner. Die Raupe hat alles mit jener gemein, Größe, Zeichnung, Lebensart, Er-fcheinungs- und VerwandlungSzcit.

A u fe n t h a l t und N a h r u n g. Die nämliche, wie bey der vorhergehenden Race.Doch soll nach Esper die gegenwärtige Raupe am gewöhnlichsten auf Geniste, aufGras und niedern Gewächsen, jene aber auf Schlehen, Weißdorn und aufBäume« sich aufhalten.

Anmerkungen, i) Hierher ordneten die Wiener ihre Geometra Honoraria , welche nachher, al<die Raupe entdeckt worden, der ersten Familie beygefügt zu werden verdiente.

2) Noch eigentlicher gehört hierher der Befenpfriemen spann er, Phal. Geom. Strigilaria,Iliibneri, der aber mehr nützlich als schädlich ist, und r Zoll 6 Linien mißt. Er ist als gestri-chelter Spanner, Strigilaria , in den B 0 r k h a u s e n s ch cn, B r a h msche», H ü b n e r sch e nund Esp erschcn Schriften (V. t. 32. f. 7. 8.) aufgenommen, und seine wcißgraucn, mit gelb-grauen Atomen bestreuten Vorderflügel haben vier, die hinter» aber drey gelbbraune Bänder.Der Körper ist weißgrau, und die geringelte» Fühlhörner stnd beym Männchen mit schwarzenFasern kannnförmig. Seine, nach Dorkhau fcn, auf Befenpfriemen lebende, i; Zoll mes-sende, wcißgrane Raupe hat sowohl 2 schwärzliche Rückenstreifen, die auf den z ersten Ringendeutlicher, als auf den darauf folgenden sind, als auch zwey schmuhiggelbe Längslinien oderStreifen, nämlick in jeder Seite einen, unter welchen auf jedem Ring einige schwarze einzelneoder zusammengeflossene Puncte stehen. Auf jedem Ring, vorn vierten an, zeigen sich fünfschwarze Puncte in Gestalt eines Kreuzes. Die Hintern dieser Puncte erheben sich auf dem 9.Rmg als spitzige Wärzchen, und am >1. als kegelförmige Spitzen. Ueber den Schwanzfüßcn ge-hen r Dörner gerade aus. Zeder Dauchring hat 2 schwarze Puncte, und der Kopf 2 schwärz-liche Längsstreifen, mit drey Reiben schwarzer Puncte. Es gibt gelbliche Varietäten mithellbraunem Seitcustreif. Sie spinnt sich im May ein, und wird zu Ende desselben ein Schmet-terling. Da er schön im April bey Erlangen, Maynz, Darmstadt , im Grase der Laubwaldun-gen , und an beyden letzter» Orten wieder im Zulius gesehen wird, und öfters sehr gemein be»Erlangen ist: so können 2 Generationen statt finden. Uebrigens darf er Nicht mit Coni'peiiariaVien. et Fab. vereinigt werden, wie H übn er gethan hat.

Siebente