Band 
Dritter Theil.
Seite
705
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. Dritte Horde der Phalanen/ die Spanner. Zehnte Familie. 705

die Hinterstügel sind weißlich und zeichnungslos. Die fadenförmigen, gelbbraunlichenFühlhörner sind weißgeringeltl

Beschreibung des vollkommenen Insects. Der zartflüglige Spannerist größer als der vorhergehende Heckeichenfpanner. Seine Vorderflügel sind hellaschgrauund etwas glänzend, ohW dunkle Atomen und ohne deutliche Zeichnung; denn man kanndie äußerst schwachen Spuren von verloschenen Binden und Wellenbinden nicht für Zeich-nung ansehen. Die Franzen sind auf den Vorderstügeln aschgrau; auf den weißlichen, eben-falls zeichnungslofen Hinterflügeln aber weißlich, mit einer aus Strichelchen bestehendenLinie umzogen und begränzt. Die fadenförmigen, gelbbraunlichen Fühlhörner sind weiß.geringelt. Der Hinterleib ist weißlicher, alö der aschgraue Kopf und Vorderrücken.

Aufenthalt und Nahruklg. Der Spanner erscheint in Buchenwäldern imOctober; die Wiener Entomologen' fanden dessen Raupe aufBirnbäumen, ohne sie unszu beschreiben.

239. Der Dickbuchenspanner. Plialaena Geometra Autumnata, Borkh.

Namen und Schriften.

Plialaena Geometra Autumnata Dorkhausen V. 0.293. 132.

Anmerkung. Da die Fühlhörner zu zart gefasert sind, um sie ordentlich kammförmig zu nennen;so kann der Name Autumnata nicht wohl in Autumnaria verwandelt werden.

Kennzeichen der Art. Spanner. Die Vordersiügcl sind weiß, unddurch die kappenförmigen, in vier Parthien stehende Wellenlinien viermal bandirt; dieHinterstügel sind silberweiß; alle haben einen schwarzen Mittelpunct.

Das Männchen ist durch feine äußerst feine gefaferten Fühlhörner kennbar. -

Raupe. Sammetgrün, ohne weitere Zeichnung; die hellbraune Puppe hat grüneFlügelscheiden.

Beschreibung des vollkommenen und^unvollkommen en Jnseckö.Dieser mattgezeichnete Spanner von 1 Zoll und 5 Linien Ausmaß hat trübweiße Vorder-stügel, auf welchen durch Wellenlinien vier schmale Binden sich bilden. Die erste Bindebesteht nur aus einem schmalen Streif an der Wurzel; die zweyte aus 2 oder 2^ Wellen-linien, die dritte aus 3 dichrstehenden, und die vierte wieder aus 2 Wellenlinien. Einschwarzer Mittelpunck steht zwischen den zwey Mittelbinden , und an der Flügelspitze einbraunes SchrägSstrichelchen. Auf den Flügeladern erheben sich gleichfalls mehrere schwarzeStrichelchen. Die Hinterstügel sind weiß und glänzend, mit zwey sehr verloschenen Wel-lenlinien am Hinterrand und einem schwarzen Mittelpunct. Die Franzen aller Flügelsind mit einer Pünctenreihe begränzt, wo allemal 2 Puncte hinter einander Paarweisestehen, wie beym Heckeichenfpanner. Die ganze Unterseite ist wie die Oberseite derHinterstügel beschaffen, und daö Durchscheine» der Zeichnung ist schwach. Der Kopfist weiß; die Fühlhörner sind am Männchen äußerst fein gefasert, am Weibchen nicht;der Halükragen ist schwarz eingefaßt, und der Hinterleib ist am Männchen gelblichwe ß,am Weibchen aschgrau mit gelblicher Spitze. Bey einer weiblichen Varietät fand ich die

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